Trient – Der Consorzio Vini del Trentino lädt am Mittwoch, den 30. September 2026, zur Präsentation seiner dritten Nachhaltigkeitsbilanz ein. Die Veranstaltung findet von 17:00 bis 19:30 Uhr im ITAS Forum in der via Adalberto Libera 13 in Trient statt. Die Nachhaltigkeitsbilanz wird dabei nicht als bloßes Rechenschaftsdokument verstanden, sondern als Instrument zur Messung, Transparenz und zum Austausch innerhalb der gesamten Weinbranche des Trentino.
Nachhaltigkeit als Fundament der Weinqualität
Den Auftakt der Veranstaltung, moderiert von Patrizia Orsingher, bilden institutionelle Grußworte sowie ein Beitrag von Konsortiumpräsident Albino Zenatti, an dem auch Vertreter der Provinz teilnehmen sollen. Laut Mitteilung betrachte Zenatti Nachhaltigkeit als Verantwortung der gesamten Lieferkette und sehe die Bilanz als Mittel, um den täglichen Einsatz der Betriebe und des Territoriums sichtbar zu machen. Im Anschluss spricht Cristina Mercuri, Wine Educator und DipWSET, über Nachhaltigkeit als Qualitätsinfrastruktur – vom Weinberg bis zum Weltmarkt. Astrid Palmieri, Direktorin für Corporate Sustainability bei Esselunga S.p.A., beleuchtet daraufhin die Rolle des Lebensmitteleinzelhandels und dessen Anforderungen an eine nachhaltige Lieferkette. Die konkreten Zahlen und Kennzahlen des Berichts präsentiert schließlich Stefano Rizzi vom Schutzbüro des Konsortiums.
Sieben Weinbetriebe berichten aus der Praxis
Den Kern des zweiten Veranstaltungsteils bildet eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Fabio Piccoli, Chefredakteur von Wine Meridian. Sieben Trentiner Weinbetriebe kommen dabei zu Wort: Gaierhof – Maso Poli, Vallarom, Roeno, Dorigati, Cantine Monfort – Maso Cantanghel, Cantina d’Isera und Cantina Tinazzi. Die Vielfalt der beteiligten Unternehmen soll laut Konsortium zeigen, dass Nachhaltigkeit in der Praxis unterschiedliche Formen annehmen könne, aber stets dasselbe Ziel verfolge: das ökologische und territoriale Erbe des Trentino zu bewahren und gleichzeitig wirtschaftlichen sowie sozialen Mehrwert zu schaffen. Generaldirektor Graziano Molon betonte laut Mitteilung, dass eine Nachhaltigkeitsbilanz dann wertvoll sei, wenn sie einen komplexen Weg in nachvollziehbare und überprüfbare Informationen übersetze. Akkreditierungen für die Presse sind unter [email protected] möglich.




















