Jannik Sinner hat seine Erfolgsserie beim ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati fortgesetzt und das Viertelfinale erreicht. Der Weltranglistenerste aus Südtirol lieferte sich ein intensives Achtelfinal-Match mit dem Franzosen Adrian Mannarino, das er am Ende souverän in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:6 (7:4) für sich entscheiden konnte. Die Partie wurde durch eine längere Regenpause unterbrochen, was den Rhythmus beider Spieler beeinflusste. Trotz des klaren Ergebnisses war es ein hartes Stück Arbeit für Sinner, der sich gegen den unkonventionell spielenden Linkshänder behaupten musste.
Ein harter Kampf ins Viertelfinale
Das Spiel gegen den 37-jährigen Mannarino war geprägt von langen Ballwechseln und taktischen Finessen. Nachdem Sinner den ersten Satz für sich entscheiden konnte, gestaltete sich der zweite Durchgang deutlich komplizierter. Der Südtiroler schaffte es nicht, das Match bei einer 6:5-Führung auszuservieren und musste den Umweg über den Tiebreak gehen. Dort bewies die Nummer eins der Welt jedoch Nervenstärke und sicherte sich mit präzisen Schlägen den verdienten Einzug in die Runde der letzten Acht.
Nun wartet der Angstgegner
Viel Zeit zur Erholung bleibt dem Champion nicht, denn bereits heute Abend um 21:00 Uhr steht die nächste große Herausforderung bevor. Im Viertelfinale trifft Sinner auf den Kanadier Félix Auger-Aliassime. Die Nummer 23 der Setzliste gilt als eine Art Angstgegner für den Italiener. In den bisherigen direkten Duellen auf der ATP-Tour konnte Sinner noch keinen Sieg verbuchen. „Er spielt sehr gut, ich habe gegen ihn noch nie gewonnen“, kommentierte Sinner die bevorstehende Partie. „Es wird ein schwieriger Arbeitstag, aber ich hoffe, ich kann gutes Tennis zeigen.“




















