Der FC Südtirol und der Serie-A-Klub Hellas Verona trennten sich gestern Abend im Bozner Drususstadion in ihrem letzten großen Vorbereitungsspiel mit einem 2:2-Unentschieden. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie diente das Duell beiden Mannschaften als finaler Härtetest vor dem Beginn ihrer jeweiligen Meisterschaften.
Vor 2.122 Zuschauern erwischten die Hausherren den besseren Start. Kapitän Daniele Casiraghi brachte den FC Südtirol in der 8. Spielminute in Führung. Hellas Verona zeigte sich davon unbeeindruckt, übernahm zunehmend die Spielkontrolle, konnte die solide Defensive der Südtiroler bis zur Pause jedoch nicht überwinden.
Dies änderte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel, als Giovane in der 47. Minute den verdienten Ausgleich zum 1:1 für die Gäste erzielte. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten. In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent: Zunächst brachte der eingewechselte Raphael Kofler den FCS in der 83. Minute erneut in Führung. Doch Hellas Verona bewies Charakter und fand durch Frese die prompte Antwort: Er stellte nur zwei Minuten später den 2:2-Endstand her (85.).
Für die beiden Trainer Fabrizio Castori (FCS) und Paolo Zanetti (Hellas Verona) bot das Spiel wertvolle Erkenntnisse. Das Ergebnis spiegelt einen intensiven Test wider, bei dem sich beide Teams für den bevorstehenden Saisonstart gut gerüstet zeigten.




















