Auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung der Brenner-Bahnstrecke kam es am heutigen Tag zu einem alarmierenden Zwischenfall. In der Ortschaft Roncafort bei Trient kollidierte ein Regionalzug mit mehreren Güterwaggons, was zu einer sofortigen Sperrung des betroffenen Abschnitts führte. Glücklicherweise gab es bei dem Unglück keine Schwerverletzten.
Nach ersten Erkenntnissen lösten sich während eines Rangiervorgangs mehrere Waggons von einem Güterzug. Diese rollten unkontrolliert auf dem Gleis weiter und prallten schließlich auf einen an einem Signal wartenden Regionalzug. Die Wucht des Aufpralls ließ einen der Güterwagen aus den Schienen springen. Unter den Passagieren und dem Zugpersonal kam es zu einem großen Schreck, jedoch wurden lediglich zwei Personen leicht verletzt und mussten medizinisch versorgt werden.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Der Zugverkehr zwischen Mezzocorona und Trient wurde umgehend eingestellt, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Bergungsarbeiten zu ermöglichen. Techniker der Bahngesellschaft sowie die Bahnpolizei haben die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen und untersuchen die beschädigte Strecke. Die italienische Staatsbahn reagierte schnell und richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen für die Strecke zwischen Bozen und Trient ein. Reisende müssen sich jedoch auch im Fernverkehr auf Einschränkungen, mögliche Zugausfälle und erhebliche Verspätungen einstellen.




















