Nach dem tragischen Tod der 20-jährigen Simona Cinà hat die Staatsanwaltschaft von Termini Imerese heute mit einer offiziellen Mitteilung auf zahlreiche Medienberichte reagiert und entscheidende Details klargestellt. Die junge Frau war am frühen Morgen des 2. August leblos im Pool einer Villa nach einer Party aufgefunden worden.
Laut der Justizbehörde wurde der Leichnam gegen 4 Uhr morgens von Gästen in einem schlecht beleuchteten Teil des Pools entdeckt. Erste Wiederbelebungsversuche durch andere junge Männer und später durch den eingetroffenen Rettungsdienst blieben erfolglos. Die Carabinieri leiteten umgehend die Ermittlungen ein.
Entschieden widersprach die Staatsanwaltschaft der Darstellung, der Tatort sei „gesäubert“ worden. Im Gegenteil, es wurden zahlreiche Gläser, Flaschen und andere Gegenstände gefunden und als Beweismittel sichergestellt, die auf eine dort stattgefundene Feier hindeuten. Auch die Information, dass die Kleidung der Verstorbenen von Angehörigen gefunden wurde, sei falsch. Die Kleidungsstücke wurden von den Behörden für die Ermittlungen beschlagnahmt.
Alle zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei noch anwesenden Personen wurden identifiziert, befragt und zeigten sich laut Mitteilung kooperativ. Eine Autopsie zur Klärung der genauen Todesursache wurde angeordnet. Die Behörde appellierte eindringlich an die Medien, von der Verbreitung weiterer Falschinformationen abzusehen, um die vollständige Aufklärung des Falles nicht zu gefährden.




















