Der Versuch, ein verbotenes Souvenir aus der weltberühmten archäologischen Stätte von Pompeji mitzunehmen, ist für einen 51-jährigen schottischen Touristen nach hinten losgegangen. Er wurde mit mehreren antiken Steinen im Rucksack erwischt und wegen schweren Diebstahls angezeigt. Seine Ergreifung ist das Ergebnis einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen einem aufmerksamen Reiseleiter, dem Sicherheitspersonal des Parks und den Carabinieri.
Der Vorfall ereignete sich am Abend, als ein erfahrener Reiseleiter seine Gruppe durch die antiken Gassen der vom Vesuv verschütteten Stadt führte. In der Nähe der Basilika bemerkte er, wie ein Tourist mehrere Steine vom historischen Straßenpflaster aufhob und unauffällig in seinem Rucksack verstaute.
Vom aufmerksamen Guide zur schnellen Festnahme
Der Guide zögerte keine Sekunde und informierte umgehend das Wachpersonal des Parks. Er schilderte den Vorfall und gab eine genaue Beschreibung des Mannes. Daraufhin alarmierten die Sicherheitskräfte die vor Ort stationierten Carabinieri und baten darum, den Verantwortlichen ausfindig zu machen. Die schnelle Reaktion zeigte Erfolg: Kurz darauf konnten die Beamten den 51-jährigen Schotten außerhalb des Ausgrabungsgeländes, in der Nähe der Bahnstation „Villa dei Misteri“, stellen. In seinem Rucksack fanden sie fünf antike Steine und ein Ziegelbruchstück, die er illegal entwendet hatte.
Die gestohlenen Artefakte wurden sichergestellt und dem Park zurückgegeben. Parkdirektor Gabriel Zuchtriegel lobte die gelungene Aktion: „Glückwunsch und Dank an den aufmerksamen Reiseleiter, unsere hervorragenden Wächter und die Carabinieri für diese synergetische Aktion zum Schutz des Kulturerbes.“




















