Urlaub in der Basilikata
Höhlenstädte, Bergdörfer und gleich zwei Meere: Die Basilikata liegt im Süden Italiens zwischen Apulien, Kalabrien und Kampanien – rund 10.000 km² groß, mit etwa 530.000 Einwohnern und der Hauptstadt Potenza. Ihr berühmtester Ort ist Matera: Die Sassi-Höhlensiedlungen zählen seit 1993 zum UNESCO-Welterbe, 2019 war Matera Kulturhauptstadt Europas – und gilt als eine der ältesten dauerhaft bewohnten Städte der Welt.
Auf dieser Seite findest du alle Basilikata-Artikel von italien.news im Überblick: von den Highlights in Maratea über die Geisterstadt Craco bis zu den griechischen Tempeln der Magna Graecia bei Metaponto. Dazu bekommst du die wichtigsten Fakten, Unterkünfte und Antworten auf häufige Fragen – laufend aktualisiert.
Die Basilikata auf einen Blick
Die Basilikata liegt im Süden Italiens zwischen Apulien, Kalabrien und Kampanien und reicht vom Tyrrhenischen bis zum Ionischen Meer. Hauptstadt ist Potenza, die bekanntesten Ziele sind Matera, Maratea, Castelmezzano, Craco und Metaponto.
Du reist am besten über Bari an – von dort sind es rund 65 Kilometer bis Matera; mit Bahn oder Bus kommst du über Bari oder Salerno.
Stand: August 2026 · Flächen- und Bevölkerungsangaben gerundet.
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Welche Orte in der Basilikata lohnen sich?
Die Kurzfassung: Matera für Weltkultur, Maratea fürs Meer, die Dolomiti Lucane für Bergdörfer mit Adrenalin – und dazwischen Orte, die kaum jemand kennt.
- Matera: Die Sassi, in den Tuffstein gegrabene Höhlenviertel, sind seit 1993 UNESCO-Welterbe – 2019 trug Matera zusätzlich den Titel Kulturhauptstadt Europas.
- Maratea: Der einzige Ort der Region am Tyrrhenischen Meer – rund 30 Kilometer Küste, kleine Buchten und die 21 Meter hohe Christusstatue auf dem Monte San Biagio. Alle Tipps findest du in den 10 Highlights in Maratea.
- Castelmezzano und Pietrapertosa: Zwei Bergdörfer, die in die Felszacken der Dolomiti Lucane gebaut sind – verbunden durch die Zipline Volo dell’Angelo.
- Craco: Die verlassene Geisterstadt Craco liegt auf einem steilen Felsen rund 400 Meter über dem Meeresspiegel – einer der eindrucksvollsten Lost Places Süditaliens.
- Metaponto: An der Ionischen Küste stehen die Tavole Palatine, die Reste eines griechischen Hera-Tempels – mehr dazu im Artikel über die Magna Graecia.
- Aliano: Das Bergdorf, in dem Carlo Levi sein „Christus kam nur bis Eboli“ verortete – stiller Süden, wie er ursprünglicher kaum sein könnte.
Was macht die Basilikata so besonders?
Kaum eine Region verdichtet Italiens Geschichte so wie die Basilikata: In Matera wohnten Menschen über Jahrtausende in Höhlen aus Tuffstein – die Sassi machen die Stadt zu einer der ältesten dauerhaft bewohnten der Welt. Gleichzeitig blieb die Region vom Massentourismus weitgehend verschont: Zwischen Potenza, den Bergen des Landesinneren und den zwei Küsten am Tyrrhenischen und Ionischen Meer erlebst du Süditalien in seiner ursprünglichsten Form.
Das Kino hat das längst entdeckt: Matera diente als Kulisse für Mel Gibsons „Die Passion Christi“ und für die Eröffnungssequenz des Bond-Films „No Time to Die“. Welche Drehorte du besuchen kannst, liest du in unserem Artikel über Set Jetting in Italien.
Welche Aktivitäten lohnen sich in der Basilikata?
Der bekannteste Adrenalinkick der Region ist der Volo dell’Angelo: An einem Stahlseil fliegst du zwischen den Bergdörfern Castelmezzano und Pietrapertosa über die Felstürme der Dolomiti Lucane. Wanderer finden im Pollino-Nationalpark im Süden der Region einsame Routen, Badeurlauber haben die Wahl zwischen den Buchten von Maratea am Tyrrhenischen Meer und den langen Sandstränden bei Metaponto und Policoro am Ionischen Meer. Und wer Stille sucht, streift durch die leeren Gassen der Geisterstadt Craco.
Was solltest du in der Basilikata essen und trinken?
Das Wahrzeichen der lukanischen Küche sind Peperoni cruschi – getrocknete, kurz frittierte Paprika, knusprig wie Chips, serviert pur oder über Pasta. Dazu kommen das großlaibige Brot aus Matera mit IGP-Siegel, die Lucanica-Wurst, deren Name auf die antike Landschaft Lukanien zurückgeht, und im Glas der Aglianico del Vulture, der kraftvolle Rotwein von den Hängen des erloschenen Vulkans Vulture.
Welche Events lohnen sich in der Basilikata?
Der wichtigste Termin ist die Festa della Bruna am 2. Juli in Matera: Die Stadt feiert ihre Schutzpatronin mit Prozessionen und einem prunkvollen Festwagen, den die Menge am Abend traditionell in Stücke zerlegt – die Fragmente gelten als Glücksbringer.
Die Basilikata belohnt alle, die dem bekannten Italien einen Schritt voraus sein wollen. Stöbere durch die Artikel-Übersicht oben – und plane deine Route weiter durch den Süden mit unseren Guides für Apulien und Kalabrien.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Basilikata

Erlebnisse & Sehenswürdigkeiten in der Basilikata
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Quellen und weiterführende Infos
- Regione Basilicata – offizielles Regionalportal mit Fläche und Verwaltungsgliederung (abgerufen August 2026)
- Basilicata Turistica – offizielles Tourismusportal der Region (abgerufen August 2026)
- ISTAT – Demografia in cifre – Bevölkerung, Provinzen und Gemeinden (abgerufen August 2026)
- UNESCO World Heritage – Italien – Eintrag der Sassi von Matera (abgerufen August 2026)

















