Kurz vor dem Start der US Open, bei denen er als amtierender Champion antritt, zeigt sich Tennis-Star Jannik Sinner von einer ungewohnt persönlichen Seite. In einem Gespräch mit internationalen Journalisten in New York sprach der 24-jährige Südtiroler nicht nur über den sportlichen Druck und die bevorstehende Titelverteidigung, sondern auch über Lego-Autos, Musik und die Liebe. Er zeichnet das Bild eines auf dem Boden gebliebenen Athleten an der Weltspitze.
Entspannung mit Lego und ein privates Liebesgeständnis
Abseits des Tennisplatzes findet Sinner Entspannung in einer für einen Profisportler eher untypischen Leidenschaft: dem Bauen von Lego-Modellen. „Hier in New York habe ich etwas mehr Zeit und bin in einen Lego-Laden gegangen“, erzählte er. Das gekaufte Porsche-Modell habe er in nur fünf Stunden fertiggestellt. Es sei eine perfekte Methode, um bei Musik den Kopf freizubekommen. Diese Bescheidenheit zieht sich durch seine Erzählungen, etwa wenn er von seinen „normalen Eltern“ und dem Südtiroler Dialekt spricht, der zu Hause gesprochen wird. Auf die Frage nach seinem Liebesleben gab der sonst so zurückhaltende Champion eine klare Antwort: „Ja, ich bin verliebt“, ohne jedoch weitere Details preiszugeben.
Fokus auf die Titelverteidigung und das Duell mit Alcaraz
Trotz der persönlichen Einblicke liegt der Fokus voll auf dem Sport. Am Dienstag startet Sinner gegen den Tschechen Vit Kopriva in das Turnier. Die Tenniswelt blickt jedoch bereits weiter und erwartet ein erneutes Aufeinandertreffen mit seinem Dauerrivalen Carlos Alcaraz.
Der Spanier, der im direkten Vergleich mit 9:5 Siegen führt, erklärte, er hoffe auf ein Finale gegen Sinner und fühle sich besser vorbereitet als je zuvor. Sinner selbst musste zuletzt im Finale des Masters-Turniers von Cincinnati wegen einer Viruserkrankung aufgeben, gab sich aber für die US Open zuversichtlich. Das Duell der beiden Ausnahmetalente verspricht, auch in diesem Jahr das Turnier zu prägen.




















