Bitterer Saisonauftakt für den FC Südtirol: Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison musste sich die Mannschaft von Trainer Fabrizio Castori in der ersten Hauptrunde des italienischen Pokals Como Calcio mit 1:3 geschlagen geben. Nach einem vielversprechenden Start und der frühen Führung brach ein Drei-Minuten-Kollaps kurz vor der Halbzeit den Weißroten das Genick und besiegelte das Pokal-Aus.
Casiraghi sorgt für einen Start nach Maß
Im Stadio Giuseppe Sinigaglia startete der FCS mutig gegen den von Weltstar Cesc Fàbregas trainierten Serie-A-Aufsteiger. Bereits in der 13. Minute gingen die Gäste in Führung: Nach einem Foul an Stürmer Pecorino im Strafraum trat Elfmeterspezialist Daniele Casiraghi an und verwandelte gewohnt sicher. Es war bereits der 17. verwandelte Strafstoß in Folge für die Nummer 17 der Südtiroler. Auch in der Folge hielt der Zweitligist gut mit und schien auf dem besten Weg, für eine Pokalüberraschung zu sorgen.
Como dreht das Spiel in 180 Sekunden
Doch kurz vor dem Pausenpfiff kippte die Partie komplett. Innerhalb von nur drei Minuten bestrafte Como jede Unachtsamkeit in der FCS-Defensive eiskalt. Zunächst erzielte Stürmer Anastasios Douvikas mit einem Doppelschlag (39., 40.) die Führung für die Gastgeber, bevor Lucas Da Cunha (42.) mit dem Treffer zum 3:1 den Schlusspunkt unter den Sturmlauf setzte. In der zweiten Halbzeit verwaltete Como das Ergebnis clever, während der FCS kein Mittel mehr fand, um zurückzuschlagen. Die Gelb-Rote Karte für Paolo Bordon (88.) rundete einen gebrauchten Abend für die Südtiroler ab, die sich nun auf den Ligastart in Catanzaro konzentrieren.




















