Turin – Die Carabinieri des Provinzkommandos Turin haben am 1. Oktober 2026 einen 59-jährigen Mann festgenommen. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen, da er mutmaßlich für schwere Straftaten wie Sklaverei, häusliche Gewalt, schwere sexuelle Übergriffe und schweren Betrug zum Nachteil des Staates verantwortlich ist. Die Festnahme erfolgte im Rahmen der Operation „Asmodeo“ im unteren Susatal.
Die Ermittlungen, die vom Nucleo Investigativo Turin unter der Koordination der Staatsanwaltschaft durchgeführt wurden, legten ein erschreckendes System offen. Der Mann soll Personen mit psychischen oder sozialen Schwachstellen gezielt angesprochen haben. Dies geschah unter dem Deckmantel von Yoga-, Meditations- und Selbstverteidigungskursen.
Vorwürfe der Ausbeutung und Gewalt
Die mutmaßlichen Opfer wurden in einer von dem 59-Jährigen geleiteten Wohngemeinschaft untergebracht. Dort sollen sie physischer und psychischer Gewalt sowie sexuellen Übergriffen ausgesetzt gewesen sein. Die Carabinieri dokumentierten die Vorfälle, die sich über einen längeren Zeitraum ereignet haben sollen.
Der Verdächtige nutzte offenbar die Verletzlichkeit der Menschen aus, um sie in seine Gemeinschaft zu locken und dort zu kontrollieren. Die genauen Umstände und das Ausmaß der mutmaßlichen Taten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.



















