Rom – Die Carabinieri haben eine Operation gegen den Handel mit gefälschten Kunstwerken des 19. Jahrhunderts aus Neapel durchgeführt. Dabei wurden zehn Personen als Verdächtige identifiziert und landesweit Beschlagnahmungen vorgenommen. Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft beim Gericht von Torre Annunziata koordiniert.
Die spezialisierte Einheit der Carabinieri für den Schutz des Kulturerbes (Comando per la Tutela del Patrimonio Culturale) führte die Maßnahmen durch. Im Fokus stand der mutmaßliche Handel mit Kunstfälschungen, die dem neapolitanischen Kunstmarkt des 19. Jahrhunderts zugeordnet wurden. Solche Fälschungen können den Kunstmarkt erheblich schädigen und Sammler sowie Museen täuschen.
Umfangreiche Ermittlungen gegen Kunstfälscher
Die Ermittler konzentrierten sich auf die Aufdeckung eines Netzwerks, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb dieser falschen Kunstwerke spezialisiert haben soll. Die Beschlagnahmungen, die in verschiedenen Teilen Italiens stattfanden, umfassten mutmaßlich die gefälschten Gemälde und möglicherweise auch Materialien, die zur Fälschung verwendet wurden. Details zu den genauen Orten der Beschlagnahmungen oder der Art der Kunstwerke wurden nicht bekannt gegeben.
Die Carabinieri gehen davon aus, dass die mutmaßlichen Täter über einen längeren Zeitraum aktiv waren und die Fälschungen auf den Markt brachten. Die Staatsanwaltschaft von Torre Annunziata leitet die weiteren Untersuchungen in diesem Fall. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.



















