Am 8. Juli sorgte ein Buschbrand im Ortsteil Moneta der Insel La Maddalena für Aufregung. Das Feuer brach in der Nähe des Fußballplatzes „Salvatore Zichina” aus und griff rasch auf das umliegende Gestrüpp über. Verstärkt durch den Mistral breitete sich der Brand schnell aus, sodass die Einsatzkräfte unverzüglich reagieren mussten. Bereits in den frühen Morgenstunden hatte Bürgermeister Fabio Lai aufgrund einer roten Warnung vor extremer Waldbrandgefahr den Krisenstab aktiviert. Nur kurz nach Ende dieser Sitzung entstand das Feuer, was eine schnelle Koordination der Rettungsmaßnahmen ermöglichte.
Zur Eindämmung der Flammen kamen ein Canadair-Löschflugzeug aus Olbia und Hubschrauber der regionalen Forstbehörde zum Einsatz, die Wasserabwürfe vornahmen. Die Feuerwehr blieb in Alarmbereitschaft, da an diesem Tag die gesamte Ostküste Sardiniens von hoher Brandgefahr betroffen war. Vorsorglich wurden etwa zwanzig Anwohner aus dem betroffenen Gebiet evakuiert. Einige von ihnen, darunter Menschen mit Behinderung, brachte die Küstenwache per Boot in Sicherheit, um sie vor der sich ausbreitenden Rauch- und Feuergefahr zu schützen.
Trotz der gefährlichen Bedingungen konnte der Brand letztlich unter Kontrolle gebracht werden. Sachschäden blieben weitgehend begrenzt und größere Zerstörungen konnten verhindert werden. Der Bürgermeister zeigte sich erleichtert über den glimpflichen Ausgang des Vorfalls. Er wies jedoch auch darauf hin, dass die Lage kritischer hätte werden können, wenn das Feuer an einem Markttag mit höherem Besucheraufkommen ausgebrochen wäre.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Bränden ein, die an diesem Tag durch den starken Mistralwind auf Sardinien entfacht wurden. Insgesamt wurden zahlreiche Feuer gemeldet, mehrere davon erforderten den Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern. Auf La Maddalena gelang es jedoch, die Flammen schnell einzudämmen und die Bevölkerung vor größeren Schäden zu bewahren.




















