Ein tragisches Wochenende auf Italiens Straßen fordert eine hohe Zahl an Todesopfern und Verletzten. Besonders schockierend ist ein Unfall auf der A4 Turin-Mailand, bei dem ein Falschfahrer am Samstagabend vier Menschen in den Tod riss. Der Vorfall ereignete sich zwischen Novara Est und Marcallo Mesero, nahe der Abzweigung zum Flughafen Malpensa. Ersten Ermittlungen zufolge kollidierte ein von einem älteren Mann gesteuertes Fahrzeug, das entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war, frontal mit einem Pkw, in dem sich vier Personen befanden. Neben dem Falschfahrer starben auch drei Insassen des anderen Fahrzeugs. Eine Frau wurde schwer verletzt und musste per Hubschrauber in ein Mailänder Krankenhaus geflogen werden.
Doch die A4 war nicht der einzige Unfallschauplatz. In Apulien verstarb am Samstag eine 33-jährige Schwangere bei einem schweren Unfall auf der SS 16 in der Nähe von Mola di Bari. Ebenfalls in Bari kollidierte ein Krankenwagen des Rettungsdienstes mit einem SUV, wobei fünf Menschen verletzt wurden, darunter mehrere Rettungskräfte.
Die Provinz Bergamo verzeichnete insgesamt vier Opfer bei verschiedenen Unglücken. Auch in der Provinz Cuneo kam es zu einem dramatischen Vorfall, als ein Auto einen hundert Meter tiefen Abhang hinabstürzte. Die Insassinnen konnten von der Feuerwehr geborgen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Weitere schwere Unfälle mit Verletzten wurden aus Pistoia und Breda di Piave (Provinz Treviso) gemeldet, was die traurige Bilanz dieses Wochenendes auf Italiens Straßen verdeutlicht.




















