Cavalese – Das Projekt Marcialonga School hat im Schuljahr 2025/26 insgesamt 2.576 Kinder und Jugendliche erfasst, von der Vorschule bis zur Universität. Das teilte der Organisationsausschuss der Marcialonga bei einem Treffen am 28. September in Cavalese mit, zu dem auch Francesca Gerosa, Landesrätin für Bildung, Kultur, Jugend und Chancengleichheit der Provinz Trient, sowie Lehrpersonen und Schulverantwortliche eingeladen waren.
Im Laufe des Schuljahres wurden verschiedene Initiativen umgesetzt: Kinder gestalteten Zeichnungen und Botschaften für die Teilnehmer der winterlichen Marcialonga, andere Schulklassen nahmen an der Marcialonga Robot Challenge teil oder tauschten Briefe mit Schülern aus Bodø aus. Die dritte Ausgabe von La Scuola che corre fand ebenfalls statt. Schüler des Tourismusfachgymnasiums in Predazzo sammelten Erfahrungen in schulischen Praktika. Auf Universitätsebene war die Marcialonga Gegenstand sportlicher Studien am CeRiSM in Rovereto und an der Universität Verona sowie wirtschaftlicher und organisatorischer Analysen an der Universität Vicenza.
Die Veranstaltung selbst verzeichnete 2026 erneut starken Zuspruch. Über die drei Disziplinen Skilanglauf, Radsport und Laufen kamen zusammen 11.105 Teilnehmer, davon 3.141 aus dem Trentino. Bei den Begleitveranstaltungen der drei Jahreshöhepunkte nahmen 2.368 Personen teil, darunter viele Kinder und Familien.
Landesrätin Gerosa würdigte die Zusammenarbeit: Die Arbeit, die Marcialonga seit Jahren mit den Schulen des Fleimstals und Fassatals leiste, sei ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Sport und Gemeinschaft. Jedes Jahr mehr als 2.500 Kinder und Jugendliche einzubeziehen bedeute, konkret in die Zukunft des Gebiets zu investieren.
Stefania Zorzi, Leiterin der Schulprojekte bei Marcialonga, betonte, man investiere seit fast zwanzig Jahren in die Schule und glaube tief an die Jugend als Zukunft der Gemeinschaft. Marco Felicetti, Direktor der Schulverbünde Predazzo und Tesero, hob hervor, die Schulen des Fleimstals und Fassatals hätten über die Jahre eine wirksame Partnerschaft mit Marcialonga aufgebaut, die Sport- und Freiwilligenkultur in den Unterricht gebracht habe. Getragen wird der gesamte Betrieb von mehr als 1.500 Freiwilligen, von denen 87 % aus dem Fleimstal und Fassatal stammen.




















