Inter verteidigt unter Chivu den Titel, Allegri erwartet ein enges Rennen
Mailand – Die Serie A nimmt an diesem Wochenende den Spielbetrieb der Saison 2026/27 wieder auf. Zum Auftakt empfängt Titelverteidiger Inter Mailand am Samstagabend im heimischen Giuseppe-Meazza-Stadion Aufsteiger Monza, während Como unter seinem Trainer Cesc Fàbregas bei Udinese Calcio antritt. Am frühen Abend gastiert der SSC Neapel, der seit diesem Sommer von Massimiliano Allegri betreut wird, bei Genoa. Am Sonntag folgen die Auswärtspartien von Juventus Turin bei Frosinone und des AC Mailand bei Torino, ehe die AS Rom am Montagabend im Spitzenspiel des ersten Spieltags auf Florenz trifft.
Inter geht als amtierender Meister in die neue Spielzeit. Cristian Chivu hatte den Klub vor der vergangenen Saison von Simone Inzaghi übernommen, der zum saudischen Klub Al-Hilal gewechselt war, und führte die Mannschaft in seiner ersten Spielzeit prompt zum Scudetto. Für diese Leistung wurde der Rumäne anschließend als bester Trainer der abgelaufenen Serie-A-Saison ausgezeichnet, sein Vertrag beim Klub inzwischen bis 2028 verlängert. Unter seiner Führung soll nun die Titelverteidigung gelingen.
An der Seitenlinie der Juventus steht seit dem Frühjahr Luciano Spalletti, der den entlassenen Igor Tudor abgelöst hatte und langfristig an die Turiner gebunden wurde. Beim SSC Neapel wiederum übernahm Allegri im Sommer die Bank von Antonio Conte, der den Klub nach zwei Spielzeiten verlassen hatte und bislang ohne neue Anstellung geblieben ist. Vor dem Auswärtsspiel in Genua äußerte sich Allegri zu den Kräfteverhältnissen der neuen Saison: Inter trage das Meisterwappen auf der Brust und sei deshalb folgerichtig der Favorit, erklärte er. Zugleich rechnet der Napoli-Trainer mit einer spannenden und offenen Meisterschaft, in der gleich acht Mannschaften um den Titel mitreden könnten – neben Inter zählte er dazu Neapel, Juventus, Milan, Como, die AS Rom, Florenz und Atalanta Bergamo.
Auch bei der AS Rom, wo weiterhin Gian Piero Gasperini das Kommando führt, und bei Como, das unter Fàbregas in der Vorsaison für Aufsehen gesorgt hatte, hofft man auf einen Platz im oberen Tabellendrittel. Parallel zum sportlichen Auftakt ist bei mehreren Spitzenklubs auf dem Transfermarkt noch einiges in Bewegung.




















