Bozen – Die Sanierungs- und Aufwertungsarbeiten am Kapuzinerpark in Bozen sind angelaufen. Landesrat Christian Bianchi informierte am 5. Oktober 2026 über das Projekt, das den Park für die Bevölkerung besser nutzbar und zugänglicher machen soll. Die Arbeiten umfassen die Einrichtung eines neuen Bistros sowie die Schaffung eines Raumes für kulturelle und soziale Initiativen.
Die Baumaßnahmen, die am 5. Oktober 2026 begannen, sollen Anfang Juli 2027 abgeschlossen sein. Die geschätzten Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Die Gemeinde Bozen plant, die künftigen Betreiber des Bistros über eine öffentliche Ausschreibung zu finden, welche auch für die Überwachung des Parks und die Organisation von Veranstaltungen zuständig sein werden.
Umfassende Neugestaltung und historische Bewahrung
Das Projekt ist eine Antwort auf den Bedarf der Gemeinde Bozen und des Amtes für Architektur- und Kunstdenkmäler des Landes an einer umfassenden Sanierung und Neugestaltung des Parks. Ziel ist es, den Ort lebendiger und attraktiver zu gestalten, gleichzeitig Missstände zu beseitigen und die Sicherheit für die Nutzer zu erhöhen. Der Kapuzinerpark soll als Bindeglied zwischen dem Kulturzentrum Trevi, der Bibliothek Claudia Augusta und dem Stadttheater Bozen fungieren.
Landesrat Christian Bianchi betonte, dass es sich um eine strategische Baustelle zur Aufwertung des öffentlichen Vermögens handle. Man wolle den Kapuzinerpark der Stadt Bozen zurückgeben und ihn in einen sicheren, gepflegten, lebendigen und für alle nutzbaren Raum verwandeln. Bürgermeister Claudio Corrarati hob die Bedeutung des Parks für die Stadt hervor und unterstrich die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinde. Landeskonservatorin Karin Dalla Torre begrüßte die Aufwertung des denkmalgeschützten Gartens und die Bewahrung seiner historischen Elemente.
Zu den geplanten Maßnahmen gehört die Sanierung der historischen Umfassungsmauer, die zwei neue Öffnungen erhalten soll: eine in Richtung Kulturzentrum Trevi und eine weitere zum Verdiplatz. Des Weiteren sind die Verlegung von Anlagen, der Bau eines Daches und die Einrichtung eines Obstgartens vorgesehen. Die Denkmalschutzbehörde gab ihre Zustimmung unter der Bedingung, dass der Obstgarten vergrößert und mit historischen Pflanzenarten bestückt wird.





















