Trient – Der Euregio-Museumstag 2026 versammelt am 9. Oktober Museumsfachleute aus Tirol, Südtirol und dem Trentino in Trient. Die jährliche Tagung widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Cultural Welfare“, das die Verbindung zwischen kultureller Teilhabe, Gesundheit und Lebensqualität in den Fokus rückt. Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Stärkung des grenzüberschreitenden Netzwerks der Museen.
Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen sind Museen aufgefordert, ihren Beitrag zum Wohlbefinden der Gemeinschaften neu zu definieren. Dabei sollen innovative Formen der Zusammenarbeit mit dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssektor entwickelt werden. Der Euregio-Museumstag beleuchtet, wie kulturelles Erbe nicht nur bewahrt, sondern auch als Instrument für Beziehung, Inklusion und soziale Entwicklung genutzt werden kann.
Internationale Experten diskutieren neue Ansätze
Impulse für diese Diskussion liefern zwei international anerkannte Expertinnen: Rarița Zbranca, Programmdirektorin des Cluj Cultural Centre und Co-Direktorin des Centre for Culture, Health and Social Well-being in Rumänien, sowie die Kulturökonomin Annalisa Cicerchia, Vizepräsidentin des Cultural Welfare Center und Universitätsdozentin. Sie stellen innovative Ansätze wie das „Social Prescribing“ vor, bei dem kulturelle Angebote zur Förderung des Wohlbefindens eingesetzt werden.
Die Tagung findet am Freitag, 9. Oktober 2026, ab 9 Uhr im Teatro Sociale in Trient statt. Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende von Museen und musealen Einrichtungen in der Euregio. Eine Simultanübersetzung in die deutsche und italienische Sprache ist vorgesehen. Eine Einschreibung ist laut Landespresseamt aktuell nicht mehr möglich.




















