Rom – Update vom 25. Oktober 2026: Zum heutigen World Pasta Day hat Italiens Pastabranche neue Zahlen zu Produktion, Export und Alltagskultur vorgelegt. Eine von Unione Italiana Food beauftragte Befragung zeigt, wie eng viele Erwachsene Pasta mit Genuss und italienischer Lebensart verbinden. Zugleich bleiben die Hersteller stark vom Auslandsgeschäft geprägt: Deutschland war 2025 ihr größter Abnehmer.
Die Untersuchung stammt von AstraRicerche und beruht auf 1.005 Onlineinterviews mit 18- bis 70-Jährigen. In der Befragung verbanden 76,2 Prozent Pasta mit Genuss und positiven Gefühlen. 85,2 Prozent betrachteten sie als herausragendes Erzeugnis des Made in Italy. Für 43,4 Prozent spielte auch die vergleichsweise gute Bezahlbarkeit angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten eine Rolle.
Bei der hypothetischen Frage nach einem Leben ohne Pasta nannten 93,5 Prozent mindestens eine Form kulinarischer oder kultureller Verarmung. Dabei waren mehrere Antworten möglich. Der Wert bedeutet deshalb nicht, dass sämtliche Befragten dieselbe Aussage zur nationalen Identität getroffen hätten. Die Studie wurde von der Branche selbst in Auftrag gegeben.
World Pasta Day: Exporte und Produktion wachsen
Nach den Produktionsdaten von Unione Italiana Food stellten italienische Unternehmen 2025 knapp 4,2 Millionen Tonnen Pasta her, 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die weltweite Herstellung erreichte 17,3 Millionen Tonnen. Der italienische Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 23,1 Kilogramm jährlich.
Die Ausfuhren beliefen sich 2025 auf rund 2,46 Millionen Tonnen im Wert von knapp vier Milliarden Euro. Das Exportvolumen stieg gegenüber 2024 um 2,1 Prozent. Allein Deutschland nahm 466.422 Tonnen ab. Im ersten Halbjahr 2026 legte die ausgeführte Menge nochmals um 2,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zu; ein Gesamtjahresergebnis ist das noch nicht.
Den World Pasta Day am 25. Oktober organisieren Unione Italiana Food und die International Pasta Organisation zum 28. Mal. Die Hersteller verbinden den Aktionstag mit einem Manifest für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Darin setzen sie auf eine engere Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Forschung sowie auf Investitionen in die nächste Generation der Branche.




















