Unter dem Motto „Potenzialentfaltung, Chancengerechtigkeit und Zukunftsmut” findet das Thrive+ Festival am 11. Oktober 2025 in Bruneck statt. Was 2023 als Impuls für Female Empowerment begann, hat sich zu einem breit angelegten Forum entwickelt. Es lädt alle Menschen ein, die nicht nur über die Zukunft sprechen, sondern diese aktiv mitgestalten wollen. Das Festival verspricht einen Tag voller Begegnungen, inspirierender Inhalte und gemeinsamer Wirksamkeit.
Das von Nora Dejaco initiierte und geleitete Thrive+ Festival 2025 versteht sich als aktivierende Bewegung, die persönliches Wachstum mit kollektiver Verantwortung verbindet. „Wer die eigene Zukunft und die der kommenden Generationen aktiv und selbstwirksam mitgestalten will, ist bei uns herzlich willkommen”, erklärt Dejaco. „Wir führen weiter, was wir 2023 begonnen haben: Für alle Besucher:innen haben wir ein Programm gestaltet, das sie inspirieren, motivieren und im persönlichen Weiterkommen unterstützen soll. Denn vom Zukunftsmut jeder einzelnen Person profitieren wir alle.“
Über 25 Programmpunkte bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Keynotes, Podiumsdiskussionen, Workshops und künstlerischen Darbietungen. Die Themenvielfalt reicht von „Women in Tech“ und „Female Leadership“ über „LGBTQIA+ Rechte“ und „Antirassismus“ bis hin zu „Mental Load“ und „Chancengerechtigkeit“.
Ein Highlight des Festivals ist die Keynote von Rechtsanwältin und LSBTI*-Aktivistin Cathy La Torre. Zudem diskutieren Persönlichkeiten wie Landeshauptmann Arno Kompatscher, Kriegsberichterstatterin Daniela Prugger, Christian Contarino von Alto Adige Pride und die Migrationsforscherin Johanna Mitterhofer (Eurac) über gesellschaftliche Vielfalt als Ressource für eine gerechte Entwicklung. Die Moderation übernimmt Verena Pliger.
In den Workshops und Lernräumen können die Teilnehmenden konkrete Werkzeuge für persönliches Handeln und gesellschaftliche Veränderung erwerben. Das Angebot umfasst Themen wie gendergerechte Stadtplanung, digitale Resilienz und KI, Gewaltprävention und politische Teilhabe von Frauen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie eurac research, OEW, Forum Prävention, Alto Adige Pride und Youkando.it wird eine hohe Qualität und Relevanz der Inhalte gewährleistet.
Auch künstlerische Impulse spielen eine zentrale Rolle. So beginnt der Tag mit einer Performance zum Thema Identität und Lebensrealität, für die sechs Autor:innen – Lene Morgenstern, Jona Alba Becker, Iris Omari, Ines Visintainer, Jasemin Khaleli, Thina Adams und Maria Craffonara – Texte beigesteuert haben. Das Konzept und die Regie liegen bei Nora Dejaco, die dramaturgische Unterstützung erhält von Gisa Fellerer und Nadia Heiss. Für musikalische Unterhaltung sorgt der renommierte, queerfeministische Schmusechor aus Wien. Ausstellungen wie „Das rote Boot” von Sophie Lazari und interaktive Formate schaffen einen künstlerischen Resonanzraum für soziale Veränderung, der sich durch den gesamten Tag zieht.
Das Thrive+ Festival legt großen Wert auf Vernetzung und Begegnung. In offenen Formaten treffen Aktivist:innen, Organisationen und Interessierte aufeinander, um neue Perspektiven zu gewinnen, Kooperationen anzustoßen und Allianzen zu schmieden. Mit dabei sind unter anderem Wnet, Soroptimists, WoodVersity, SheBuilds, HUMAN&HUMAN, EWICO, Eurac, Imma Collective und die Südtiroler Frauenhäuser.
Das Thrive+ Festival 2025 lädt dazu ein, Teil einer Bewegung zu werden, die Veränderung möglich macht – sei es zum Vernetzen, Weiterdenken oder Mitgestalten. Tickets und die Anmeldung zu den Workshops sind ab sofort unter www.thriveplus.it erhältlich.
Über Thrive+
Thrive+ bedeutet im Englischen „gedeihen, aufblühen” und engagiert sich für Systemkritik und einen lösungsorientierten Wandel hin zu mehr Chancengerechtigkeit und einer lebenswerten Zukunft, insbesondere mit Fokus auf FLINTA*-Personen. Der 2023 gegründete Verein mit Sitz in Bruneck ist inzwischen in über drei Ländern aktiv und zählt mehr als 100 Mitglieder. Das biennale Thrive+-Festival ist das Highlight der vielfältigen Aktivitäten im Bereich Diversity, Equity und Inclusion.




















