Die besorgniserregende Entwicklung der schmelzenden Gletscher in den Alpen ist Thema der überarbeiteten Fassung der Wanderausstellung „Goodbye Glaciers. Forever?” präsentiert. Die Neuauflage, die im Internationalen Jahr für die Erhaltung der Gletscher stattfindet, stellt die fundamentale Frage nach der Endgültigkeit dieses Rückzugs.
Roberto Dinale, Direktor des Landesamtes für Hydrologie und Stauanlagen, betont die Aktualität des Titels: „Die Wanderausstellung ‚Goodbye Glaciers‘ geht auf das Jahr 2019 zurück, und nur wenige Jahre später ist dieser Titel für die Ostalpen zur Gewissheit geworden.“
In der Stadtgalerie am Dominikanerplatz werden 22 fotografische Vergleiche von Gletschern aus dem Trentino, Südtirol und Tirol gezeigt. Ergänzt wird dies durch Messinstrumente aus den Bereichen Glaziologie, Hydrologie und Meteorologie sowie durch aktuelle Erkenntnisse aus der Gletscherforschung. Auf Monitoren werden die jüngsten Entwicklungen mittels Foto-Webcams und Satellitendaten präsentiert.
Eine neue Installation visualisiert zudem die Projektionen des zu erwartenden Rückgangs zahlreicher Gletscher in den Ostalpen und weltweit. Nach dem Start in Trient kommt die Ausstellung nun nach Bozen und ist den gesamten August über zu sehen. Im September wandert sie weiter an die Universität Innsbruck.
Die Ausstellung wird von der Agentur für Bevölkerungsschutz in Zusammenarbeit mit Partnern wie Eurac Research, der Universität Innsbruck, dem Museum für Wissenschaft Muse in Trient und dem Österreichischen Alpenverein koordiniert. Im Rahmen des übergeordneten Projekts „Goodbye Glaciers!?“ werden zudem europaweit Wegweiser aufgestellt, die das voraussichtliche Verschwinden von Gletschern unter aktuellen Klimaschutzmaßnahmen anzeigen.




















