Am Abend des 6. Juli wurde ein Italo-Zug auf der Schnellstrecke zwischen Mailand und Bologna bei Melegnano von einem Blitz getroffen. Das Unwetter in der Lombardei führte dazu, dass die Zuggarnitur plötzlich liegen blieb – laut Berichten war die elektronische Steuerung beschädigt, sodass ein Weiterfahren unmöglich war.
Die Folgen: Die Schnellfahrstrecke war blockiert und zahlreiche weitere hochrangige Züge mussten auf regionale Strecken umgeleitet werden. Dadurch kam es zu Verspätungen von 25 bis 70 Minuten. Es wurde eine Sondermaßnahme eingeleitet. In einer „Inline“-Aktion wurden Fahrgäste auf einen Ersatzzug umgeladen, weshalb die Strecke zwischen Süden und Norden zeitweise gesperrt blieb.
Italo reagierte auf den Vorfall kulant. Betroffene Fahrgäste erhalten eine vollständige Rückerstattung sowie einen Gutschein in Höhe des Ticketpreises.
Das Unwetter richtete weitere Schäden an: In der gesamten Lombardei wurden Bäume entwurzelt und lokale Sturzfluten ausgelöst. RFI, die Infrastrukturgesellschaft der Bahn, teilte mit, dass betroffene Hochgeschwindigkeitszüge bis zur Behebung der Störung auf konventionellen Linien weitergeleitet werden, was zu Fahrzeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten führt.




















