Rom – Ein technisches Problem in der Nähe von Neapel sorgt seit 6 Uhr morgens für weitreichende Einschränkungen auf den italienischen Schienen. Der Vorfall beeinträchtigt insbesondere die Hochgeschwindigkeitszüge der Linien Frecciarossa und Italo sowie zahlreiche Intercity-Verbindungen. Der Hauptbahnhof Roma Termini verzeichnet massives Chaos mit zahlreichen Streckenausfällen und Variationen.
Umleitungen und drastische Wartezeiten
Reisende müssen eine erhebliche Zunahme der Fahrzeiten in Kauf nehmen. Laut offiziellen Angaben summieren sich die Verzögerungen in einigen Fällen auf bis zu 180 Minuten. Um den Verkehr bestmöglich aufrechtzuerhalten, werden zahlreiche Züge über die konventionelle Bahnstrecke via Formia und Cassino umgeleitet. Dies führt auf diesen Ausweichrouten unweigerlich zu weiteren Verlangsamungen im Betriebsablauf.
Zahlreiche Ausfälle und Streckenänderungen
Trenitalia meldet weitreichende Anpassungen im aktuellen Fahrplan. Viele Verbindungen, wie etwa die Züge von Mailand nach Salerno oder von Florenz nach Neapel, enden heute vorzeitig in Rom. Umgekehrt beginnen viele Fahrten, die ursprünglich im Süden wie in Neapel oder Salerno starten sollten, erst in der Hauptstadt. Dies betrifft auch den Zug nach Bozen, der am heutigen Tag erst ab Roma Termini verkehrt. Die Strecke von Rom nach Neapel verzeichnet mindestens eine komplette Streichung. Eine weitere Verbindung auf dieser Route wird über Formia umgeleitet und hält nicht am Bahnhof Napoli Afragola. Darüber hinaus registrieren mehr als ein Dutzend weitere Hochgeschwindigkeitszüge auf den Strecken nach Mailand, Turin, Venedig und Reggio Calabria derzeit zusätzliche Verspätungen von über 60 Minuten.




















