Rom – Die italienische Fußball-Nationalmannschaft steht vor einer prominenten Rückkehr: Roberto Mancini wird als neuer Nationaltrainer der Azzurri gehandelt. Hinter den Kulissen gilt der einstige Erfolgscoach inzwischen als Favorit auf den Posten – und auch aus der Mannschaft soll der Wunsch nach seiner Rückkehr deutlich zu hören sein.
Mancini hatte die Squadra Azzurra einst zum EM-Titel geführt, ehe er den Verband überraschend verließ und anschließend im Ausland arbeitete. Nach dem Ende seines Engagements in Katar ist der Weg zurück auf die italienische Bank nun frei. Im internen Rennen setzte er sich offenbar gegen Antonio Conte durch, der lange ebenfalls als Kandidat galt.
Roberto Mancini als Nationaltrainer: Was noch fehlt
Die Personalie hängt allerdings an einer Weichenstellung an der Verbandsspitze. Als wahrscheinlich gilt die Wahl von Giovanni Malagò zum neuen Präsidenten des Fußballverbands FIGC – und Malagò soll sich ausdrücklich für Mancini starkmachen, mit dem ihn ein gutes Verhältnis verbindet. Erst nach der Entscheidung an der Spitze dürfte die Trainerfrage offiziell beantwortet werden.
Im Raum steht ein langfristig angelegtes Projekt: ein Vertrag über vier Jahre, dotiert mit rund zwei Millionen Euro jährlich und ausgelegt bis 2030. Das große Ziel ist die Rückkehr zu einer Weltmeisterschaft, nachdem Italien zuletzt schmerzhafte sportliche Rückschläge verkraften musste. Ein geduldiger Aufbau gilt dabei als besser zu Mancini passend als zu einem Trainertyp, der auf schnelle Erfolge setzt. Gelingt die erhoffte Lösung, kehrt ein vertrautes Gesicht auf die Bank der Azzurri zurück.




















