Der Kinostart der Homer-Verfilmung bricht Rekorde – auch in Italien
Rom – Christopher Nolans Verfilmung der „Odyssee“ hat einen fulminanten Kinostart hingelegt. Rund um den Globus spielte der Film am Startwochenende etwa 259 Millionen Dollar ein, davon allein rund 120 Millionen in Nordamerika. Für den Regisseur ist es der beste Auftakt seiner Laufbahn – und einer der stärksten Kinostarts der jüngeren Filmgeschichte.
Auch in Italien lief der Film hervorragend an. Innerhalb von nur drei Tagen kamen dort rund 7,5 Millionen Euro zusammen, ein außergewöhnlicher Wert für den heimischen Markt. Dass ausgerechnet der Stoff der „Odyssee“ so einschlägt, überrascht wenig: Homers Epos ist in Italien tief verankert, seit Generationen Schulstoff und nicht zuletzt durch legendäre Fernsehbearbeitungen ein Teil des kulturellen Gedächtnisses.
Nolan inszeniert den antiken Mythos mit großem Aufwand als monumentales Abenteuer. Es ist die teuerste Produktion seiner Karriere, gedreht in mehreren Ländern – unter anderem in Italien, Griechenland, Marokko, Island und Schottland. Aufgenommen wurde in aufwendiger Großformat-Technik, die die weiten Landschaften und Seereisen des Odysseus auf die Leinwand bringt.
Die Besetzung ist prominent. In den Hauptrollen sind unter anderem Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Zendaya, Charlize Theron und Lupita Nyong’o zu sehen. Schon vor dem Start hatte das Projekt für viel Aufmerksamkeit gesorgt – von Begeisterung über die ersten Bilder bis zu Diskussionen darüber, wie originalgetreu sich der Regisseur an die Vorlage hält.
Die ersten internationalen Kritiken fielen überwiegend positiv aus, wenn auch nicht ohne Vorbehalte. Für das italienische Publikum aber dürfte der Reiz vor allem in der Vertrautheit des Stoffes liegen: Die Irrfahrt des Odysseus kehrt zurück – diesmal als großes Kinospektakel, das die alte Geschichte einer neuen Generation nahebringt.



















