Rom – Ein Hauch von Hollywood wehte am Donnerstag durch das römische Kapitol, als Bürgermeister Roberto Gualtieri eine wahre Ikone der Filmgeschichte empfing. Robert De Niro wurde mit der Lupa Capitolina, der höchsten Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat, geehrt. Anwesend bei diesem feierlichen Akt war auch eine junge Jury der Sektion „Alice nella Città“, bestehend aus zehn Jugendlichen römischer Schulen, die den Generationenvertrag im Kino symbolisierten.
Gualtieri würdigte De Niro als einen außergewöhnlichen Künstler, dessen Vielseitigkeit im zeitgenössischen Kino Schule gemacht habe. Er sei ein absoluter Protagonist, der Filmgeschichte geschrieben und das Publikum mit unvergesslichen Darstellungen verzaubert habe. Die Übergabe der Kapitolinischen Wölfin sei ein Dankeschön der Stadt an einen Mann, für den Rom stets eine „zweite Heimat“ sein werde, so der Bürgermeister.
Eine Stadt als „lebendiges Kunstwerk“
Für den 81-jährigen Oscar-Preisträger war die Ehrung sichtlich mehr als nur ein weiterer Preis in seiner umfangreichen Sammlung. Er dankte dem Bürgermeister und der Stadt für diese „unglaubliche Ehre“. Rom sei mehr als nur eine Stadt, es sei ein „lebendiges Kunstwerk“, in dem jeder Stein und jede Straße eine Geschichte erzähle.
Besonders berührend waren De Niros Worte zu seiner persönlichen Verbindung zum Land seiner Vorfahren. Aufgrund seiner italienischen Wurzeln habe diese Anerkennung eine tiefe, persönliche Bedeutung für ihn. Er habe stets eine enge Bindung zu Italien, seinen Menschen, ihrer Leidenschaft und ihrem Respekt für Handwerk und Kreativität gespürt – Qualitäten, die Künstler weltweit inspirierten. Er nehme die Auszeichnung mit großer Dankbarkeit entgegen, auch im Namen all jener, die vom Geist Roms berührt würden.



















