Bozen – Am 7. Oktober ehrte das Land Südtirol langjährige Bauarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung. Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Agentur für Bevölkerungsschutz dankten 28 ehemaligen Mitarbeitern für ihren jahrzehntelangen Einsatz zum Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren. 22 der geladenen Pensionisten nahmen an der Feierstunde teil.
Landeshauptmann Kompatscher, in seiner Funktion als Bevölkerungsschutzlandesrat, betonte, die ehemaligen Bauarbeiter hätten Abertausende Stunden für das Land gearbeitet und maßgeblich zur Sicherheit in Südtirol beigetragen. Er hob ihre Erfahrung, Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein hervor. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Pensionisten eine Urkunde, einen goldenen Anstecker mit dem Landeswappen sowie eine Jahreskarte für die Südtiroler Landesmuseen.
Jahrzehntelanger Dienst für den Bevölkerungsschutz
Zu den Geehrten zählte Peter Anton Regele aus dem Sarntal, Jahrgang 1962, der 41 Jahre und vier Monate für die Wildbachverbauung tätig war. Er beschrieb seine Arbeit als abwechslungsreich und wichtig, da er sich stets im Freien aufhalten konnte. Auch sein Vater war bereits in diesem Bereich beschäftigt. Anton Zöschg aus dem Ultental, Jahrgang 1963, war 37 Jahre und fünf Monate als Bauarbeiter und später als Vorarbeiter im Einsatz. Er schätzte besonders die gute Zusammenarbeit im Team.
Klaus Unterweger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, unterstrich, dass die errichteten Schutzbauten die Sicherheit vor Naturgefahren im Land erhöhen und noch lange an den Einsatz der Bauarbeiter erinnern werden. Der größte Erfolg ihrer Arbeit zeige sich, wenn die Bauwerke im Ernstfall ihre Schutzfunktion ausüben und Schäden verhindern. Auch Fabio De Polo, Direktor des Funktionsbereichs Wildbachverbauung, sowie die Direktoren der vier Zonen – Peter Egger (West), Philipp Walder (Nord), Thomas Thaler (Süd) und Michael Baumgartner (Ost) – sprachen den langjährigen Mitarbeitern ihren Dank aus.





















