Erweiterung des Raumprogramms für ein nachhaltiges Museumskonzept der römischen Villa
Auf Vorschlag von Landesrat Christian Bianchi, zuständig für Hochbau und Denkmalpflege, wurde das Raumprogramm des geplanten Museums der römischen Villa in St. Pauls in Eppan an der Weinstraße überarbeitet. Die zusätzlichen Mittel fließen in technische Anpassungen, darunter statisch ausgeklügelte Lösungen für Besucherstege, eine moderne LED-Beleuchtung, eine Fassadenverkleidung aus integrierten Photovoltaikziegeln sowie ein nachhaltiges Belüftungs- und Klimasystem. Zudem wird angestrebt, die Zertifizierung als Klimahaus A zu erreichen.
Bianchi betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen: „Einige Änderungen waren notwendig, um das Projekt noch besser und nachhaltiger zu gestalten. Das neue Museum wird energieeffizient und barrierefrei sein und den Besucherinnen und Besuchern ein erlebnisreiches Eintauchen in die Geschichte ermöglichen.“
Archäologischer Schatz aus dem 3. und 4. Jahrhundert
Die Römische Villa in St. Pauls wurde 2005 entdeckt und gilt mit ihren hervorragend erhaltenen Mosaiken und Fresken aus dem 3. und 4. Jahrhundert nach Christus als bedeutender archäologischer Fund. Dank der Arbeiten der Landesabteilungen Denkmalpflege sowie Hochbau und Technischer Dienst wurde der Fundort gesichert. Die geplante Musealisierung soll es Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, buchstäblich auf den Spuren der Römer zu wandeln.
Die Villa umfasst mehrere prunkvoll ausgestattete Räume, darunter ein mit einem Schwarz-Weiß-Mosaik versehener Raum und eine Aula mit einem nahezu vollständig erhaltenen, bunten Fußbodenmosaik. Zudem verfügt sie über eine Badeanlage mit Calidarium, Tepidarium und Frigidarium, die den römischen Gepflogenheiten entsprechend gestaltet ist.




















