Bozen – Der Südtiroler Landtag hat die Veranstaltungsreihe „Alphabet der Farbe“ zum 40. Todesjahr von Karl Plattner abgeschlossen. Die letzten Führungen zu Plattners großem Fresko im Plenarsaal des Landtages bildeten am vergangenen Freitag den Abschluss der Initiativen.
Landtagspräsident Angelo Gennaccaro betonte, dass der Landtag mit den verschiedenen Initiativen im Laufe des Jahres 2026 eines Künstlers gedenken wollte, der weltweit gereist und erfolgreich gewesen sei, jedoch stets mit Südtirol und seinem Vinschgau verbunden geblieben sei. Sein Fresko in der Aula des Landtages erinnere die Abgeordneten an ihr Engagement für das Wohl des Landes und seiner Menschen.
Gennaccaro hob hervor, dass Plattners kulturelles Erbe noch immer lebendig und aktuell sei. Die große Beteiligung an den letzten Führungen habe dies bestätigt.
Rückblick auf das „Alphabet der Farbe“
Die Veranstaltungsreihe „Alphabet der Farbe – Initiativen im 40. Todesjahr von Karl Plattner“ begann im Februar mit einer Tagung im Plenarsaal. Dort referierten die Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker Eva Gratl, Daniela Ferrari, Ursula Schnitzer, Andreas Hapkemeyer und Markus Neuwirth.
Am Europatag, dem 9. Mai, wurde die Reihe mit einer Exkursion fortgesetzt, die auf den Spuren des Künstlers von Bozen über Schönberg nach Salzburg führte. Ihren Abschluss fand die Reihe im Herbst mit zwei Führungen im Landtag in Bozen, die dem Fresko Plattners gewidmet waren. Diese Führungen, eine in deutscher und eine in italienischer Sprache, wurden von der Kunsthistorikerin Ursula Schnitzer geleitet.
Karl Plattner und seinem Fresko im Landtag ist zudem ein Kapitel der Publikation „Kunst im Südtiroler Landtag“ gewidmet.




















