Toblach – Einen Kupferdiebstahl mit einem Schaden von rund 45.000 Euro haben die Carabinieri der Station Toblach und die Einsatz- und Funkstreifenabteilung der Kompanie Innichen aufgeklärt. Drei rumänische Staatsbürger wurden wegen schweren gemeinschaftlichen Diebstahls bei der Staatsanwaltschaft Bozen angezeigt.
Mehr als 3.100 Meter Kabel gestohlen
In einer Nacht im Juli drangen unbekannte Täter auf das Gelände des Elektrizitätswerks Toblach in der Ortschaft Grazze ein. Sie entwendeten dort mehr als 3.100 Laufmeter Kupferkabel, sowohl blanke als auch isolierte, mit einem geschätzten Marktwert von rund 45.000 Euro. Bei der anschließenden Tatortaufnahme fanden die Carabinieri zurückgelassene Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände. Den Ermittlern zufolge hatten die Täter ihre Kleidung gewechselt, um eine Identifizierung zu erschweren.
Fahrzeugkontrolle kurz vor dem Einbruch liefert entscheidende Spur
Der Durchbruch in den Ermittlungen ergab sich aus einer Verknüpfung mehrerer Ermittlungsansätze. Nur wenige Stunden vor dem Diebstahl hatte eine Streife der Einsatz- und Funkstreifenabteilung Innichen auf der Staatsstraße 49 drei Männer rumänischer Herkunft in einem Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen kontrolliert. Im Kofferraum waren Zangen und Arbeitsgerät sichtbar. Diese Beobachtung, kombiniert mit den Spuren am Tatort, den Aufnahmen der Überwachungskameras benachbarter Betriebe und den Zeugenaussagen, ermöglichte es den Carabinieri laut ihrer Mitteilung, den Ablauf des Diebstahls lückenlos zu rekonstruieren. Alle drei Verdächtigen wurden daraufhin wegen schweren gemeinschaftlichen Diebstahls bei der Staatsanwaltschaft Bozen angezeigt und auf freiem Fuß belassen.




















