Limbiate – Die Carabinieri der Provinz Monza Brianza haben in Limbiate einen 46-jährigen rumänischen Staatsbürger verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Mailand wirft ihm schwere Straftaten vor, darunter Misshandlungen im familiären Umfeld und schwere Körperverletzung. Ein Ermittlungsrichter erließ daraufhin eine Anordnung zur Untersuchungshaft. Der Mann wurde in das San-Vittore-Gefängnis in Mailand gebracht.
Die Ermittlungen der Behörden haben gravierende Indizien zusammengetragen. Der Beschuldigte soll seine Ex-Frau seit April 2025 wiederholt gewalttätig angegriffen haben. Berichten zufolge ereigneten sich die Übergriffe häufig, während der Mann unter starkem Alkoholeinfluss stand. Besonders tragisch: In einigen Fällen mussten die gemeinsamen minderjährigen Kinder die Taten miterleben.
GPS-Tracker am Auto der Ex-Frau versteckt
Ausschlaggebend für die sofortige Vollstreckung des Haftbefehls war ein besonders schwerwiegender Vorfall, der sich am 5. November in Seregno ereignete. Den Ermittlungen zufolge hatte der Mann seine Ex-Frau mithilfe eines GPS-Senders lokalisiert, den er zuvor heimlich an ihrem Auto angebracht hatte.
Nachdem er sie aufgespürt hatte, soll er sie brutal attackiert haben. Laut den Vorwürfen übergoss er sie und ihr Gesicht mit einer brennbaren Flüssigkeit. Die Frau erlitt dabei Reizungen, die im Krankenhaus von Desio behandelt werden mussten. Sie wurde zur Beobachtung stationär aufgenommen; die Ärzte prognostizieren eine Heilungsdauer von 15 Tagen.
Die Behörden weisen darauf hin, dass für den Beschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.



















