Ozieri – Das Schicksal des kleinen Gioele Putzu erschütterte im vergangenen September nicht nur Sardinien, sondern ganz Italien. Nun rückt der tragische Vorfall in der Nähe von Sassari erneut in den Fokus der Öffentlichkeit, da die Staatsanwaltschaft rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einleitet. Ein neunjähriger Junge verlor sein Leben, als ein schweres mobiles Fußballtor auf ihn stürzte und ihn unter sich begrub.
Die Staatsanwaltschaft von Sassari hat offiziell die Einleitung eines Strafprozesses gegen den Präsidenten des örtlichen Sportvereins beantragt. Dem Funktionär wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen soll das Fußballtor, das auf dem städtischen Sportplatz in Ozieri aufgestellt war, nicht ordnungsgemäß gesichert gewesen sein. Während des Spielens kippte die massive Metallkonstruktion um und traf das Kind tödlich. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen vor Ort konnten die herbeigeeilten Sanitäter das Leben des Jungen nicht mehr retten.
Ermittlungen gegen Vereinsverantwortliche
Im Zentrum der Ermittlungen steht die Frage der Sicherheit auf dem Sportgelände. Es geht darum, wer für die regelmäßige Überprüfung und die notwendige Verankerung der mobilen Tore zuständig war. Der beschuldigte Vereinspräsident muss sich nun vor Gericht verantworten, da ihm vorgeworfen wird, die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt zu haben. Das zuständige Gericht muss nun entscheiden, ob eine direkte strafrechtliche Verantwortung für das Versäumnis vorliegt, das letztlich zu der Katastrophe führte.




















