Austin – Die Scuderia Ferrari HP reist nach zwei Podestplätzen in Asien zum Großen Preis der Vereinigten Staaten nach Austin. Beim 18. Saisonrennen der Formel 1 auf dem Circuit of the Americas wird der SF-26 eine spezielle Lackierung tragen, die in Zusammenarbeit mit HP entstand und am Nachmittag enthüllt werden soll.
Das Team aus Maranello konnte zuletzt mit Lewis Hamilton in Sepang und Charles Leclerc in Singapur zwei aufeinanderfolgende Podiumsplätze sichern. Diese Erfolge sollen nun in Texas fortgesetzt werden, wo die amerikanische Rennserie beginnt.
Der Circuit of the Americas und das Rennprogramm
Der 2012 eröffnete Circuit of the Americas gilt mit seiner Länge von 5.513 Metern und 20 Kurven als moderne Formel-1-Klassiker. Die Strecke ist bei den Fahrern wegen ihrer vielfältigen Kurven und zahlreichen Höhenunterschiede beliebt. Ein markanter Punkt ist die steile Steigung zur ersten Kurve, einer Linkskurve, die oft Überholmöglichkeiten bietet.
Nach drei Sprint-Formaten in Folge kehrt der Große Preis der Vereinigten Staaten in diesem Jahr zum traditionellen Programm zurück. Am Freitag beginnen die ersten beiden freien Trainings um 12:30 Uhr und 16 Uhr Ortszeit. Am Samstag folgt das dritte freie Training um 12:30 Uhr, gefolgt vom Qualifying um 16 Uhr. Das Rennen am Sonntag startet um 15 Uhr Ortszeit und umfasst 56 Runden über eine Distanz von 308,405 Kilometern.
Teamchef Fred Vasseur äußerte sich zuversichtlich: „Nach zwei ermutigenden Wochenenden in Asien, in denen wir wichtige Punkte geholt haben, beginnen wir den amerikanischen Teil der Saison in Austin. Der Circuit of the Americas ist eine der anspruchsvollsten Strecken im Kalender.“ Das Ziel sei, eine weitere solide Leistung zu zeigen und das Potenzial des SF-26 voll auszuschöpfen.
Stefano Luparia, New Car Concept Specialist der Scuderia Ferrari, erklärte die Herausforderungen bei der Entwicklung der speziellen Lackierung. Es sei notwendig gewesen, das Konzept an die komplexen Geometrien und aerodynamischen Anforderungen des Fahrzeugs anzupassen. Die Zusammenarbeit mit HP ermöglichte zudem den Einsatz innovativer Drucktechnologien.





















