Drei der größten europäischen Automobilhersteller – Stellantis, Volkswagen und Renault – haben sich zu einem seltenen Bündnis zusammengeschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung unterstreichen die Konkurrenten die Notwendigkeit, den Produktionsstandort Europa zu sichern und zu fördern. Ihr Appell richtet sich direkt an die politischen Entscheidungsträger in Brüssel und den Mitgliedsstaaten.
Klarer Appell für bessere Rahmenbedingungen
Im Zentrum der gemeinsamen Initiative steht die Forderung nach einer Industriepolitik, die den europäischen Herstellern im globalen Wettbewerb den Rücken stärkt. Die Konzerne verlangen konkret die Schaffung von „einfachen und klaren Regeln“ sowie die Einführung von „starken Anreizen“, um die Produktionskapazitäten innerhalb der Europäischen Union gezielt auszubauen. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten, insbesondere aus China und den USA, nachhaltig verbessert werden.
Strategische Weichenstellung für die Zukunft
Dieser gemeinsame Vorstoß ist als Reaktion auf die tiefgreifenden Umwälzungen in der Branche zu verstehen. Die Transformation zur Elektromobilität, der zunehmende Preisdruck und die Flut an Importfahrzeugen stellen die etablierten europäischen Marken vor immense Herausforderungen. Für den italienisch-französischen Konzern Stellantis, zu dem Marken wie Fiat, Alfa Romeo und Maserati gehören, ist die Stärkung der europäischen Fertigungsstandorte von strategischer Bedeutung. Die gemeinsame Erklärung der drei Automobilriesen ist somit ein unmissverständliches Signal an die Politik, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der europäischen Fahrzeugindustrie zu stellen.




















