Ein friedlicher Ausflug in die Natur nahm für einen 78-jährigen Rentner aus Ottaviano ein entsetzliches Ende. Der Mann, Angelo Cutolo, war in den Wäldern des Nationalparks Vesuv unterwegs, um Pilze zu sammeln – eine Leidenschaft, die ihm zum Verhängnis werden sollte. Er wurde mit schweren Verletzungen aufgefunden, die auf einen Angriff durch Wildtiere hindeuten, und erlag diesen wenig später.
Der Vorfall wirft beunruhigende Fragen zur Sicherheit in dem beliebten Naturgebiet auf und hat die Justiz auf den Plan gerufen. Die Staatsanwaltschaft von Nola hat eine offizielle Untersuchung des rätselhaften Todesfalls eingeleitet.
Sohn findet verletzten Vater im Wald
Als Angelo Cutolo am Abend nicht von seinem Ausflug zurückkehrte, machte sich sein Sohn große Sorgen und begann, in dem Waldstück hinter der Via Boscariello nach ihm zu suchen. Dort machte er eine schreckliche Entdeckung: Er fand seinen Vater noch lebend, aber mit zahlreichen tiefen Bisswunden am ganzen Körper. In einem verzweifelten Rettungsversuch brachte er ihn umgehend in die nahegelegene Klinik Santa Lucia. Doch für den 78-Jährigen kam jede Hilfe zu spät; die Ärzte konnten trotz aller Bemühungen nur noch seinen Tod feststellen. Unklar ist bislang, welche Tiere für die Verletzungen verantwortlich sind – die Ermittler ziehen sowohl einen Angriff durch Wildschweine als auch durch streunende Hunde in Betracht. Eine Autopsie, die im Krankenhaus von Castellammare di Stabia durchgeführt wird, soll nun die entscheidende Frage klären: Wurde Angelo Cutolo durch den Tier-Angriff getötet oder verstarb er möglicherweise an einem plötzlichen Unwohlsein und wurde erst danach von den Tieren attackiert?




















