
Venedig – Die berühmteste Brücke der Stadt betrittst du nicht von der Straße, sondern aus einem Gerichtssaal heraus. Von außen siehst du sie in zwei Minuten von einer öffentlichen Brücke aus, von innen nur mit einem Ticket für den Dogenpalast (Palazzo Ducale), das Regierungs- und Justizgebäude der Republik Venedig. Es kostet 35,00 € und gilt für vier Häuser am Markusplatz; wer mehr als dreißig Tage im Voraus online bucht, zahlt 30,00 €.
Die Seufzerbrücke, auf Italienisch Ponte dei Sospiri, ist ein geschlossener Steingang über dem Rio di Palazzo, dem schmalen Kanal an der Ostseite des Dogenpalasts. Sie stammt aus dem Jahr 1614 und verbindet den Palast mit den Prigioni Nuove, den Neuen Gefängnissen. Innen laufen zwei Korridore nebeneinander, getrennt durch eine Wand. Und fast alles, was über sie erzählt wird, stammt nicht aus der Zeit der Republik, sondern aus dem 19. Jahrhundert.
Die Brücke selbst hat keine Kasse. Was du bezahlst, ist der Eintritt in den Dogenpalast, und der Weg hinüber gehört zum normalen Rundgang. Ein Zusatzticket brauchst du dafür nicht.
Die Seufzerbrücke in Zahlen
Die Brücke lässt sich nicht einzeln buchen. Sie liegt mitten im Rundgang durch den Dogenpalast, zwischen den Gerichtssälen im ersten Stock und den Zellen der Prigioni Nuove. Von außen ist sie rund um die Uhr zu sehen und kostet nichts.
Stand: September 2026 · Preise, Zeiten und Besucherzahl laut Fondazione Musei Civici di Venezia.
- alle, die den Dogenpalast ohnehin besuchen
- Interessierte an Justiz- und Rechtsgeschichte
- Fotografen in der ersten Morgenstunde
- Familien mit Kindern ab sechs Jahren
- Besucher im Rollstuhl
- alle, die eine weite Aussicht erwarten
- Reisende mit großem Gepäck
Was kostet der Weg über die Seufzerbrücke?
Nichts zusätzlich. Der Gang über die Brücke und die Zellen der Prigioni Nuove dahinter sind im normalen Eintritt enthalten. Das Ticket heißt „I Musei di Piazza San Marco“ und kostet 35,00 € für Erwachsene, ermäßigt 15,00 €. Es gilt neben dem Dogenpalast auch für das Museo Correr, das Museo Archeologico Nazionale und die Prunksäle der Biblioteca Nazionale Marciana. Buchst du mehr als dreißig Tage vor deinem Besuchstag online, kostet dasselbe Ticket 30,00 €.
Ermäßigt zahlen Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren, Studierende von 15 bis 25, alle ab 65 sowie Inhaber der Carta Rolling Venice und des internationalen Studentenausweises ISIC. Reisen zwei Erwachsene mit mindestens einem Kind bis 16 Jahren, gilt der ermäßigte Preis für alle.
Zwei Bereiche liegen nicht auf dem normalen Rundgang: die Pozzi im Erdgeschoss und die Piombi unter dem Dach, die alten Haftzellen im Palast selbst. Dorthin kommst du nur mit den Itinerari Segreti, der Führung durch die Amtsräume der Staatsinquisition, für 40,00 €. Einen Überblick über alle Eintritte der Stadt findest du in unserem Beitrag zu den Tickets für Venedig.
Was der Besuch der Seufzerbrücke kostet
| Angebot | Preis |
|---|---|
| I Musei di Piazza San Marco, vier Häuser | 35,00 € · ermäßigt 15,00 € |
| Dasselbe Ticket online, über 30 Tage vorher | 30,00 € · ermäßigt 15,00 € |
| Itinerari Segreti mit Pozzi und Piombi | 40,00 € · ermäßigt 20,00 € |
| I tesori nascosti del Doge | 40,00 € · ermäßigt 20,00 € |
| Museum Pass, elf Häuser, sechs Monate | 50,00 € · ermäßigt 25,00 € |
| Schulklassen, 1. September bis 15. März | 5,50 € je Person |
Frei hinein kommen Kinder bis fünf Jahre, in Venedig Geborene und Wohnende, Menschen mit Behinderung samt Begleitung, Mitglieder des Museumsverbands ICOM und bis zu zwei Lehrkräfte je Schulklasse. Der Audioguide der MUVE-App ist im Ticket enthalten und liegt in sechs Sprachen vor, darunter Deutsch.
Stand: September 2026 · Angaben laut Fondazione Musei Civici di Venezia.

Wann kommst du auf die Seufzerbrücke?
Der Dogenpalast öffnet täglich, einen Ruhetag gibt es nicht. Vom 1. April bis zum 31. Oktober kommst du von 9 bis 19 Uhr hinein, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Vom 1. November bis zum 31. März gilt 9 bis 18 Uhr mit letztem Einlass um 17 Uhr. Eine halbe Stunde vor Schluss beginnt die Räumung, und dann reicht die Zeit für den Weg über die Brücke nicht mehr.
Im Sommer 2026 bleibt das Haus länger offen: vom 1. Mai bis zum 26. September freitags und samstags bis 23 Uhr, letzter Einlass um 22 Uhr. Der Museo Correr macht dabei mit.
Ein Punkt sorgt am Eingang regelmäßig für lange Gesichter. Wer ein Ticket ohne festes Zeitfenster gekauft hat, kommt erst ab 12 Uhr hinein. Wenn du den Vormittag nutzen willst, buchst du deshalb ein Ticket mit Uhrzeit.
Wann der Dogenpalast geöffnet ist
| Zeitraum | Öffnungszeit |
|---|---|
| 1. April bis 31. Oktober | 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr |
| 1. November bis 31. März | 9 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr |
| 1. Mai bis 26. September 2026, Freitag und Samstag | bis 23 Uhr, letzter Einlass 22 Uhr |
| Ruhetag | keiner |
Stand: September 2026 · Angaben laut Fondazione Musei Civici di Venezia.

Ein Gang aus dem Jahr 1614 mit zwei Korridoren
Die Brücke entstand 1614, um den Dogenpalast mit dem Nachbargebäude zu verbinden, das gerade als Gefängnis fertig wurde. Sie ist geschlossen und überdacht, und innen laufen zwei Korridore nebeneinander, getrennt durch eine Wand.
Die beiden Gänge führen an verschiedene Orte. Der eine verbindet die Zellen mit der Sala del Magistrato alle Leggi und der Quarantia Criminal, zwei Gerichtssälen im ersten Stock des Palasts. Der andere endet bei den Räumen der Avogaria, der Staatsanwaltschaft der Republik, und beim Parlatorio, dem Sprechzimmer. Beide sind zusätzlich an die Diensttreppe angeschlossen, die von den Pozzi im Erdgeschoss bis hinauf zu den Piombi unter dem Dach führt.
Auf dem Rundgang betrittst du den ersten dieser Gänge über eine kleine Treppe abwärts aus der Sala del Magistrato alle Leggi. Wer die Seufzerbrücke von innen sehen will, geht also denselben Weg wie die Gefangenen, nur in besserer Stimmung.
Gebaut wurde der Gefängniskomplex über ein halbes Jahrhundert hinweg. Entworfen hat ihn 1563 Giovanni Antonio Rusconi, ab 1589 führte ihn Antonio da Ponte weiter, der Erbauer der Rialtobrücke, und fertiggestellt haben ihn 1614 Antonio und Tomaso Contino. Antonio Contin war da Pontes Neffe.

Die Prigioni Nuove waren als Verbesserung gedacht
Bis ins späte 16. Jahrhundert saßen die Häftlinge im Dogenpalast selbst. Dann beschloss die Republik, jenseits des Rio di Palazzo ein eigenes Gebäude nur für den Strafvollzug zu errichten, mit Sälen für die Magistrate der Notte al Criminal, die für Strafsachen zuständige Behörde. Die Zellen sollten größer sein als im Palast, heller und besser belüftet.
In Teilen ging der Plan auf, in Teilen nicht. Schwierig sind bis heute die Abschnitte, in denen ein Wachgang rund um alle vier Seiten läuft und die Zellen nach innen zeigen. Dorthin kommt kaum Licht. Ausgekleidet war jede Zelle nach alter Sitte mit gekreuzten Lärchenbrettern, dicht vernagelt an Wänden, Boden und Gewölbe.
Für die Baugeschichte Europas sind die Prigioni Nuove trotzdem ein Meilenstein. Sie gelten als eines der ersten freistehenden Gebäude überhaupt, das nur einen Zweck hatte: Staatsgefängnis zu sein.
Gut zu wissen: Wer hinter der Brücke finstere Verliese erwartet, steht in einem Zweckbau des 17. Jahrhunderts mit gemauerten Kammern, Gängen und einem Hof. Die berüchtigten Bereiche liegen auf der anderen Seite des Kanals, im Palast selbst, und die siehst du nur auf den Itinerari Segreti.

Der Name stammt aus der Romantik, nicht aus der Republik
Der Beiname Ponte dei Sospiri ist jünger als die Brücke. Er kam in der Romantik auf und meint den Seufzer des Gefangenen, der aus dem Gericht kommt, den Kanal überquert und durch die kleinen steinernen Gitter gerade noch die Lagune, die Klosterinsel San Giorgio und damit die Freiheit erahnt. So beschreibt es die Fondazione Musei Civici di Venezia, die den Palast betreibt, bis heute.
Bekannt gemacht hat das Bild Lord Byron. Der vierte Gesang seines Versepos „Childe Harold’s Pilgrimage“ beginnt mit der Zeile „I stood in Venice, on the Bridge of Sighs“, und die Widmung dazu datierte Byron auf Venedig, 2. Januar 1818. Von da an war die Brücke in ganz Europa die Brücke der Seufzer.
Die Wirklichkeit war nüchterner. Über die Gänge lief der reguläre Verkehr zwischen Zelle und Verhörraum, und zwar in beide Richtungen. In den Prigioni Nuove saßen überwiegend Schuldner und Verurteilte kleinerer Delikte. Der letzte Blick auf die Freiheit vor der Hinrichtung ist ein Bild des 19. Jahrhunderts, kein Protokoll der Serenissima.

Casanova ist nicht über die Seufzerbrücke geflohen
Giacomo Casanova, der venezianische Abenteurer und Memoirenschreiber, gehört zu jeder Führung dazu. Nur führte seine Flucht nicht über die Brücke. Er saß in den Piombi, den Bleikammern direkt unter dem Dach des Dogenpalasts, und damit auf der anderen Seite des Kanals.
Am 31. Oktober 1756 kam er aus der Zelle auf den Dachboden und von dort auf das Dach. Durch eine Luke stieg er zurück in die Säle des Palasts und ging als Besucher getarnt durch das Haupttor hinaus. Die Seufzerbrücke lag nie auf seinem Weg.
Sehen kannst du seine Zellen trotzdem. Zwei rekonstruierte Kammern der Piombi gehören zu den Itinerari Segreti, und die Führung dorthin dauert rund eine Stunde und fünfzehn Minuten.
Wo siehst du die Seufzerbrücke von außen?
Der klassische Blick geht von der Ponte della Paglia, der breiten Brücke der Riva degli Schiavoni, der Uferpromenade östlich des Markusplatzes. Von dort schaust du den Rio di Palazzo hinauf und hast die Seufzerbrücke frontal vor dir, links den Palast, rechts das Gefängnis. Das kostet nichts und ist rund um die Uhr möglich.
Die ruhigere Variante liegt auf der Rückseite: die Ponte della Canonica, die kleine Brücke hinter dem Markusdom. Von dort siehst du die Brücke von der anderen Seite und meist ohne Gedränge.
Gut zu wissen: Der Andrang auf der Ponte della Paglia kommt in Wellen und geht auch wieder. Wer zwei Minuten wartet, bekommt sein Bild ohne fremde Ellbogen. Am leersten ist es in der ersten Stunde nach Sonnenaufgang, wenn die Tagesgäste noch nicht in der Stadt sind. Wie sich das in einen Tagesplan einfügt, steht in unserer Route für 3 Tage Venedig.
Seit dem 1. August 2024 dürfen begleitete Gruppen im historischen Zentrum Venedigs höchstens 25 Personen umfassen, Lautsprecher sind verboten, und auf Brücken und deren Zugangsrampen darf eine Gruppe nicht stehen bleiben. Für dich als Einzelbesucher gilt das nicht.

Was kostet eine Gondelfahrt unter der Brücke?
Der Gondeltarif ist in Venedig amtlich festgelegt und gilt für das ganze Boot, nicht pro Person. Zwischen 9 und 19 Uhr kostet eine Fahrt von 30 Minuten 90,00 €, zwischen 19 und 4 Uhr sind es 110,00 € für 35 Minuten. An Bord dürfen höchstens fünf Personen, längere Fahrten werden anteilig nach Zeit berechnet. Die Sätze gehen auf einen Beschluss der Stadtregierung vom April 2023 zurück.
Ob deine Fahrt durch den Rio di Palazzo und damit unter die Seufzerbrücke führt, verabredest du vor dem Einsteigen mit dem Gondoliere. An den Ständen am Markusbecken ist diese Strecke üblich, festgeschrieben ist sie nirgends.
Die günstige Alternative heißt Traghetto da parada, eine Fährgondel, die den Canal Grande quert und 2,00 € kostet, für Einwohner 0,70 €. Zwei der Übergänge liegen in Laufweite des Markusplatzes, an der Dogana und bei Santa Maria del Giglio, beide von 9 bis 18 Uhr. Die Seufzerbrücke bekommst du dabei nicht zu sehen, denn die Traghetti fahren über den Canal Grande und nicht durch den Rio di Palazzo. Dafür stehst du für zwei Euro einmal in einer echten Gondel.
Was Gondel und Traghetto kosten
| Angebot | Preis |
|---|---|
| Gondelfahrt 30 Minuten, 9 bis 19 Uhr | 90,00 € je Boot, bis 5 Personen |
| Gondelfahrt 35 Minuten, 19 bis 4 Uhr | 110,00 € je Boot, bis 5 Personen |
| Längere Fahrten | anteilig nach Zeit |
| Traghetto da parada über den Canal Grande | 2,00 € · 0,70 € für Einwohner |
Stand: September 2026 · Angaben laut Città di Venezia.
Wie kommst du zur Seufzerbrücke?
Die Adresse lautet San Marco 1, 30124 Venedig. Der öffentliche Eingang in den Dogenpalast ist die Porta del Frumento an der Piazzetta San Marco, der schmalen Platzhälfte zum Wasser hin. Die Ponte della Paglia liegt gleich östlich davon an der Riva degli Schiavoni.
Vom Piazzale Roma und vom Bahnhof Santa Lucia bringt dich die Vaporettolinie 1 nach Vallaresso oder San Zaccaria, die Linie 2 nach Giardinetti, die Linien 5.1 und 4.1 nach San Zaccaria. Vom Lido fahren die Linien 1 und 5.2 nach San Zaccaria. Der Einzelfahrschein der städtischen Verkehrsgesellschaft ACTV gilt 75 Minuten und kostet 9,50 €, der Tagespass für 24 Stunden 25,00 €.
Der Tagesbeitrag für Venedig wird derzeit nicht erhoben. Die Erprobung für 2026 endete am 27. Juli 2026, seither kommst du ohne Zahlung und ohne Befreiungsantrag in die Stadt. Für 2027 hat der Stadtrat noch nichts beschlossen.
Vom Flughafen Marco Polo fährst du mit Alilaguna über das Wasser in die Stadt. Die Linea Blu endet an der Haltestelle San Marco Giardinetti, die einfache Fahrt kostet 18,00 €, hin und zurück 32,00 €. Von dort sind es wenige Minuten zu Fuß über den Markusplatz.
So kommst du an den Rio di Palazzo
| Verbindung | Linie und Preis |
|---|---|
| Vaporetto ab Piazzale Roma oder Bahnhof Santa Lucia | Linie 1 nach Vallaresso oder San Zaccaria, Linie 2 nach Giardinetti, Linien 5.1 und 4.1 nach San Zaccaria |
| Vaporetto ab Lido di Venezia | Linien 1 und 5.2 nach San Zaccaria |
| Einzelfahrschein ACTV, 75 Minuten | 9,50 € |
| Tagespass ACTV, 24 Stunden | 25,00 € |
| Alilaguna ab Flughafen Marco Polo, Linea Blu | 18,00 € einfach · 32,00 € hin und zurück |
Stand: September 2026 · Angaben laut Palazzo Ducale, ACTV und Alilaguna.
Nach dem ersten Stock geht es noch zwei Etagen tiefer
Die meisten Besucher gehen nach dem ersten Stock der Prigioni Nuove sofort wieder über die Brücke zurück in den Palast. Das Haus bietet aber ausdrücklich beides an: den kurzen Weg zurück oder den Abstieg in die zwei darunterliegenden Geschosse und in den Gefängnishof.
Beides ist im Ticket enthalten, und angemeldet werden muss nichts. Unten wird es still, und dort steht auch die Zelle mit den buglioli, den Eimern mit Deckel, die den Häftlingen als Abort dienten. Rechne mit einer Viertelstunde mehr. Es ist der Teil des Rundgangs, an dem am wenigsten Menschen stehen.
Gut zu wissen, bevor du buchst
- Tickets ohne festes Zeitfenster kommen erst ab 12 Uhr hinein. Wer den Vormittag nutzen will, bucht eine Uhrzeit mit.
- Bei gebuchten Führungen zählt die Startzeit. Mehr als 15 Minuten Verspätung, und der Platz ist weg.
- Der Weg über die Seufzerbrücke ist nicht barrierefrei. Die Prigioni, die Itinerari Segreti und die Armeria führt das Haus als nicht zugänglich, Aufzug und Toiletten im Erdgeschoss dagegen schon.
- Großes Gepäck bleibt draußen. Koffer und Trolleys, deren drei Seiten zusammen mehr als einen Meter ergeben, kommen nicht ins Haus. Kleinere Taschen, Rucksäcke und Schirme nimmt die Garderobe kostenlos.
- Bei Hochwasser wird der Vorplatz nass. Ab 82 Zentimetern Pegel stehen die tiefsten Stellen der Piazza San Marco unter Wasser, ab 105 Zentimetern der ganze Platz. Die Vorhersage veröffentlicht das Centro Previsioni e Segnalazioni Maree der Stadt Venedig.
Unser Fazit: der kürzeste Weg vom Urteil in die Zelle
Die Seufzerbrücke ist kein eigenes Ziel, sondern der Scharnierpunkt eines Hauses, in dem Regierung, Gericht und Gefängnis zusammenlagen. Genau das macht den kurzen Gang so aufschlussreich. Vom Gerichtssaal in die Zelle führten eine Treppe und ein überdachter Korridor, mehr nicht.
Wenn du ohnehin zum Markusplatz gehst, nimm den Blick von der Ponte della Paglia mit und buche den Dogenpalast mit einem Zeitfenster am Vormittag. Dann hast du die berühmteste Brücke Venedigs von beiden Seiten gesehen, für 35,00 € und ohne Warteschlange. Weitere Ziele in der Lagune findest du in unserem Reiseführer für Venedig.
FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Seufzerbrücke in Venedig
Preise, Öffnungszeiten und Fahrpläne können sich ändern. Prüfe die Angaben vor deiner Reise auf den offiziellen Seiten.
Quellen und weiterführende Infos
- Palazzo Ducale, Le Prigioni und der Ponte dei Sospiri (abgerufen September 2026)
- Palazzo Ducale, Öffnungszeiten, Tickets und Anreise (abgerufen September 2026)
- Palazzo Ducale, Services und Barrierefreiheit (abgerufen September 2026)
- Ministero della Cultura, Palazzo delle Prigioni (abgerufen September 2026)
- Città di Venezia, Servizio gondola (abgerufen September 2026)
- Città di Venezia, Traghetti da parada (abgerufen September 2026)
- Città di Venezia, Regeln für begleitete Gruppen (abgerufen September 2026)
- Città di Venezia, Venezia e l’acqua alta (abgerufen September 2026)
- Città di Venezia, Contributo di accesso (abgerufen September 2026)
- ACTV, Tarife für das Stadtgebiet Venedig (abgerufen September 2026)
- Alilaguna, Tarife (abgerufen September 2026)












