Auf der Seiser Alm in Südtirol ist am Freitagnachmittag (10. Juli 2026) ein Gleitschirmpilot bei einem Tandemflug ums Leben gekommen. Der 58-jährige Marco Prinoth aus Kastelruth verlor kurz nach dem Start am Spitzbühl die Kontrolle über den Schirm – vermutlich infolge eines medizinischen Notfalls. Seine Passagierin, eine 29-jährige Touristin aus Deutschland, blieb unverletzt.
Absturz unmittelbar nach dem Start am Spitzbühl
Nach einer ersten Rekonstruktion ereignete sich das Unglück unmittelbar nach dem Abheben. Prinoth steuerte den Gleitschirm bei einem Tandemflug, der am Spitzbühl begonnen hatte. Ersten Informationen zufolge erlitt der Südtiroler kurz nach dem Start einen medizinischen Notfall, woraufhin der Schirm außer Kontrolle geriet. Pilot und Passagierin stürzten ab und landeten in einem Baum. Für den 58-Jährigen kam jede Hilfe zu spät – die junge Deutsche überstand den Absturz unverletzt.
Pelikan 1, Bergrettung und Carabinieri im Einsatz
An der Unglücksstelle standen der Notarzthubschrauber Pelikan 1, die Bergrettung und die Carabinieri im Einsatz. Die Beamten übernahmen die Erhebungen zum Unfallhergang, zur Betreuung der Beteiligten rückte zudem die Notfallseelsorge aus. Die genaue Ursache wird noch geklärt – nach übereinstimmenden Medienberichten deuten die bisherigen Erkenntnisse auf einen medizinischen Notfall des Piloten hin.
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Ein tragischer Kletterunfall an der Grohmannspitze hat am Samstag das Leben eines 19-jährigen Südtirolers gefordert. Der junge Mann stürzte beim Vorsteigen rund 30 Meter tief ins Seil.
Seiser Alm: Europas größte Hochalm
De Alpe di Siusi – italienisch Alpe di Siusi – oberhalb von Kastelruth ist die größte Hochalm Europas und ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Gleitschirmflieger. Vom Spitzbühl aus starten regelmäßig Tandemflüge über das Hochplateau.





















