Gröden – Am Samstagvormittag, dem 18. April 2026, kam es in den Grödner Dolomiten zu einem dramatischen Alpinunglück. Der 19-jährige David Domanegg aus Afing in der Gemeinde Jenesien verlor dabei sein Leben.
Sturz aus 30 Metern Höhe
Gegen 10.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Der junge Bergsteiger war gemeinsam mit einem Kletterkameraden auf der Route „Harrer“ an der Südwand der Grohmannspitze in der Langkofelgruppe unterwegs. Aus bislang noch ungeklärter Ursache stürzte der 19-Jährige, der als Vorsteiger kletterte, etwa 30 Meter tief in das Sicherungsseil.
Jede Hilfe kam zu spät
Die Bergrettung Gröden rückte umgehend aus. Der Notarzthubschrauber Pelikan 2 nahm einen Bergretter auf und flog direkt zur Unfallstelle an der Felswand. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnte der Notarzt vor Ort leider nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Die Bergung des Leichnams erfolgte anschließend mithilfe der Rettungswinde des Hubschraubers.
Auch der Kletterpartner des Verstorbenen wurde vom Rettungsteam per Helikopter sicher ins Tal nach Canazei geflogen. Neben der Bergrettung Gröden und dem Team des Hubschraubers Pelikan 2 standen auch die Bergrettung Auta Fascia, die Notfallseelsorge sowie die Carabinieri von Canazei im Einsatz.





















