Brixen/Bruneck – Letztes Wochenende kam es auf der Strecke des Nightliners zwischen Brixen und Bruneck zu einem gewalttätigen Vorfall. Ein angetrunkener ausländischer Fahrgast, der zuvor bereits durch die Beleidigung anderer Passagiere aufgefallen war, griff einen Sicherheitsmann massiv an. Auslöser der Eskalation war die Weigerung des Mitarbeiters, dem Mann aufgrund seines aggressiven Verhaltens den Zustieg in den Bus zu gewähren.
Der Täter schlug und trat laut Schilderungen auf den Sicherheitsmann ein, zerriss dessen Arbeitskleidung und stieß sogar in Anwesenheit der herbeigerufenen Carabinieri Todesdrohungen aus. Das Opfer erlitt Verletzungen am Auge sowie am Unterkiefer und musste in der Folge für mehrere Tage krankgeschrieben werden.
Forderung nach politischen Konsequenzen
Für den Landtagsabgeordneten Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) ist dieser Vorfall ein weiteres Indiz für die zunehmende Unsicherheit. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die für Ordnung und Sicherheit sorgen, selbst Opfer von Gewalt werden“, betonte Knoll. Er kritisierte die Landesregierung für ihre mangelnde Konsequenz und warf ihr vor, tatenlos zuzusehen, während derartige Übergriffe längst keine Einzelfälle mehr seien.
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert als Reaktion auf die Tat strengere Kontrollen, härtere Strafen und die konsequente Abschiebung straffällig gewordener Ausländer. „Wer sich nicht an unsere Regeln hält, muss fliegen“, bekräftigte der Abgeordnete. Knoll kündigte zudem an, den Vorfall im Nachtbus zeitnah als Thema in den Landtag zu bringen.




















