Bozen – Die Filmszene Südtirols feiert einen bedeutenden Meilenstein: Die renommierte Dokumentarfilmschule ZeLIG ist offiziell zu einer kulturellen Körperschaft mit Landesbeteiligung aufgestiegen. Diese wegweisende Entscheidung traf die Landesregierung in ihrer Sitzung vom 17. Juli 2026 und unterstreicht damit das verstärkte Engagement des Landes für den Film- und audiovisuellen Sektor.
Auf Antrag der Landesräte Philipp Achammer und Marco Galateo wurde das neue Statut der Genossenschaft „ZeLIG – Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und Neue Medien“ genehmigt. Gleichzeitig ernannte die Landesregierung ihre Vertreterinnen und Vertreter für den Verwaltungsrat der Schule. Dieser Prozess, der bereits 2024 eingeleitet wurde, würdigt die strategische Bedeutung der ZeLIG für die kulturelle Entwicklung und die audiovisuelle Branche in Südtirol.
Stärkung des Filmstandortes Südtirol
Seit über 35 Jahren bildet die ZeLIG unermüdlich Fachkräfte für die Film- und Medienbranche aus und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Etablierung und Weiterentwicklung des Filmstandortes Südtirol. Mit der nun beschlossenen Landesbeteiligung sichert sich das Land eine angemessene Vertretung in den Leitungsorganen der Schule und festigt die institutionelle Zusammenarbeit mit dieser wichtigen Einrichtung. Cornelia Francine Isabelle Märki und Lorenzo di Dieco werden in den kommenden drei Jahren die Interessen des Landes im Verwaltungsrat vertreten.
Landesrat Philipp Achammer, zuständig für deutsche Kultur, betonte die Einzigartigkeit der ZeLIG: „ZeLIG ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie kulturelle Bildung, Internationalität und Innovation zusammenwirken können. Mit der Beteiligung des Landes schaffen wir stabile Rahmenbedingungen, damit diese einzigartige Ausbildungsstätte ihre wichtige Rolle für die Filmszene und für den kulturellen Standort Südtirol auch in Zukunft erfolgreich wahrnehmen kann.“
Auch der italienische Kulturlandesrat Marco Galateo hob die strategische Bedeutung hervor: „Wir investieren damit bewusst in den audiovisuellen Sektor in Südtirol und stärken die Rolle von ZeLIG als herausragende Ausbildungsstätte und wichtigen kulturellen Bezugspunkt. Mit dieser Maßnahme festigt das Land die enge Verbindung zwischen Institutionen und dem Kultursektor.“
Die Umwandlung der ZeLIG in eine kulturelle Körperschaft mit Landesbeteiligung markiert einen zukunftsweisenden Schritt. Sie sichert nicht nur die langfristige Stabilität und Entwicklung der Filmschule, sondern festigt auch Südtirols Position als dynamischer und innovativer Standort für Film und Medien in der Alpenregion.




















