Meran – Die Carabinieri der Kompanie Meran setzen ihre verstärkten nächtlichen Kontrollen zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit fort. In den vergangenen Tagen führten zwei getrennte Einsätze der Radiomobile-Einheit und der Station Burgstall zur Anzeige von zwei Personen sowie zur Sicherstellung einer Waffe und von Einbruchswerkzeugen.
Schüsse in der Piavestraße
Nach einem Anruf beim europäischen Notruf 112 über einen bewaffneten Mann, der in der Piavestraße Schüsse abfeuerte, rückte umgehend eine Streife aus. Die Beamten, die durch den Knall eines weiteren Schusses aufmerksam wurden, konnten den Verdächtigen nahe der Eni-Tankstelle an der Kreuzung zur Petrarcastraße ausfindig machen.
Der 32-jährige Mann, der bereits polizeibekannt ist, versuchte beim Anblick der Carabinieri hastig, die Waffe in seiner Hosentasche zu verstecken. Er wurde jedoch rasch überwältigt. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusspistole des Modells 320, der die obligatorische rote Kappe fehlte. Das Magazin enthielt noch zwei nicht abgefeuerte Patronen, zudem wurde eine leere Hülse gefunden. Die Beamten beschlagnahmten die Waffe mitsamt Munition und zeigten den Mann wegen des unberechtigten Tragens von Waffen oder tauglichen Angriffswerkzeugen an.
Verdächtiger mit Einbruchswerkzeug gestoppt
Fast zeitgleich kontrollierte eine Streife der Carabinieri-Station Burgstall, die im Zentrum von Meran patrouillierte, einen jungen Fußgänger nahe der Kreuzung Hagenstraße und Pollingerstraße. Der 26-Jährige hielt sich allein und in dunkler Kleidung in einer schlecht beleuchteten Wohngegend auf.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte einen 30 Zentimeter langen Schlitzschraubendreher aus gehärtetem Stahl sowie ein Paar schwarze Handschuhe aus technischem Gewebe. Da der junge Mann keinen triftigen Grund für das Mitführen dieser typischen Einbruchswerkzeuge nennen konnte, wurden die Gegenstände sichergestellt. Der 26-Jährige wurde wegen ungerechtfertigten Besitzes von Nachschlüsseln oder Dietrichen auf freiem Fuß angezeigt. Erschwerend kommt in seinem Fall eine einschlägige Vorstrafe innerhalb der letzten fünf Jahre hinzu.
Auch in den kommenden Tagen kündigen die Carabinieri an, die verstärkten Streifendienste im gesamten Burggrafenamt fortzusetzen, um präventiv gegen Kriminalität vorzugehen.




















