Der Brennerbasistunnel (BBT), ein wegweisendes Infrastrukturprojekt zwischen Italien und Österreich, kann auch künftig mit umfangreicher finanzieller Unterstützung aus dem europäischen Förderprogramm „Connecting Europe Facility“ (CEF) für den Verkehrssektor rechnen. Dies gab ein Vertreter der Europäischen Kommission am 17. Juli, nur einen Tag nach Vorstellung des Haushaltsentwurfs für den Zeitraum von 2028 bis 2034, bekannt.
Südtirols Landesrat für Infrastruktur und Mobilität, Daniel Alfreider, zeigte sich hocherfreut über diese Nachricht. Er betonte die überregionale Bedeutung des BBT: „Der BBT ist nicht nur ein Tunnel: Er ist ein Zukunftskorridor Europas.” Alfreider hob hervor, dass die erneuerte Unterstützung der Europäischen Union den Grundstein für die letzte Bauphase dieses „Jahrhundertprojekts” lege – ein Projekt, das für Südtirol als Grenzregion von entscheidender Bedeutung sei. Er sprach von einer Vision für „nachhaltige, sichere und wirklich grenzüberschreitende Mobilität für die nächsten Generationen” und fasste zusammen: „Das ist Europa: Regionen verbinden, Grenzen überwinden, die Zukunft beschleunigen.”
Das EU-Finanzierungsinstrument CEF ist darauf ausgelegt, transeuropäische Netze in den Bereichen Verkehr, Energie und Digitalisierung zu fördern. Insgesamt wird das Programm 81,4 Milliarden Euro ausschütten, wovon 51,5 Milliarden Euro speziell für den Verkehrssektor vorgesehen sind. Diese Mittel fließen gezielt in grenzüberschreitende Projekte und Initiativen, die einen „echten europäischen Mehrwert“ aufweisen. Die weitere Förderung des BBT unterstreicht somit dessen strategische Bedeutung für die europäische Infrastruktur und die Vernetzung der Regionen.




















