Bozen – Die Vinea Tirolensis, eine zentrale Veranstaltung für die Freien Weinbauern Südtirol (FWS), findet am Mittwoch, 21. Oktober, in Bozen statt. Im Rahmen der Messe „Hotel“ nutzen in diesem Jahr 88 Produzenten die Gelegenheit, ihre Weine zu präsentieren. Dies ist die höchste Teilnehmerzahl, die die Vinea Tirolensis je verzeichnete, und spiegelt das kontinuierliche Wachstum der Freien Weinbauern wider.
Die Ziele der FWS für die traditionelle Vinea Tirolensis bleiben konstant: Weine verkosten, Kontakte knüpfen und die Vielfalt der FWS-Welt vorstellen. Die steigende Zahl der teilnehmenden Betriebe, die in diesem Jahr 88 erreicht, belegt die Bedeutung dieser Plattform. FWS-Präsidentin Magdalena Pratzner betonte, dass die FWS nicht durch einen einheitlichen Stil, sondern durch eine gemeinsame Philosophie verbunden sei. Man setze auf Freiheit im Weinbau, Gemeinschaft im Tun und Echtheit im Handwerk, so Pratzner.
Vielfalt und neue Kontakte auf der Vinea Tirolensis
Interessierte erhalten auf der Vinea Tirolensis die Möglichkeit, die breite Palette der Freien Weinbauern kennenzulernen. Am 21. Oktober stehen von 10.00 bis 17.00 Uhr rund 450 Weine zur Verkostung bereit. Mit diesem umfangreichen Angebot unterstreichen die FWS ihren Anspruch, individuelle Weine zu produzieren, die keinen Trends folgen, sondern dem zugrunde liegenden Freiheitsgedanken entsprechen, erklärte Pratzner.
Klaus Schroffenegger vom Weingut HochKlaus in Karneid nimmt in diesem Jahr erstmals teil. Er sieht die Vinea Tirolensis als große Chance, seine natürlichen und ehrlichen Weine einem breiten Südtiroler Publikum vorzustellen, die Bekanntheit seines Betriebs auszubauen und neue Kontakte zu Gastronomie und Hotellerie zu knüpfen. Im Gegensatz dazu ist der Griesbauerhof der Familie Mumelter aus Bozen/Rentsch ein langjähriger Stammaussteller. Lukas Mumelter erklärte, dass seine Familie die Bühne nicht nur aus Tradition, sondern aus Überzeugung nutze, um neue Kontakte zu knüpfen und Stammkunden zu treffen. Der Griesbauerhof symbolisiert damit das generationenübergreifende Denken der FWS, das Erbe zu bewahren und gleichzeitig weiterzuentwickeln.




















