Grado – Ein fröhlicher Urlaubstag an der italienischen Adria endete am gestrigen Abend in einer Katastrophe. In der Küstenstadt Grado, in der Provinz Gorizia, kam ein vierjähriges deutsches Mädchen ums Leben. Die Familie verbrachte ihren Urlaub auf dem Campingplatz Europa, als sich das Unglück ereignete. Trotz eines sofortigen Großeinsatzes der Rettungskräfte kam für das Kind jede Hilfe zu spät.
Verzweifelte Suche mit traurigem Ende
Am späten Nachmittag, gegen 17 Uhr, wurde das kleine Mädchen als vermisst gemeldet, woraufhin eine intensive Suche auf dem Gelände des Campingplatzes begann. Die Ungewissheit dauerte rund zwei Stunden, bis gegen 19 Uhr die schreckliche Entdeckung gemacht wurde: Das Kind wurde leblos im Meer treibend gesichtet. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter ein Notarztwagen, ein Krankenwagen sowie ein Rettungshubschrauber, eilte zum Unglücksort. Helfer brachten das Mädchen umgehend an den Strand, wo ein Notarzt lange und intensiv um ihr Leben kämpfte. Alle Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos; der Arzt konnte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Die örtliche Staatsanwaltschaft hat inzwischen eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände der Tragödie zu klären. Die Ermittlungen wurden der Hafenbehörde von Grado übertragen.




















