Settimo Torinese – Am frühen Sonntagmorgen, dem 10. Mai, ist in der Via Ceres in Settimo Torinese ein Großbrand ausgebrochen. Gegen 7 Uhr morgens fingen Abfälle und gelagerte Materialien im Außenbereich und in den Nebengebäuden einer Karosseriewerkstatt Feuer. Eine weithin sichtbare, schwarze Rauchsäule stieg über der piemontesischen Stadt auf.
Evakuierung wegen starker Rauchentwicklung
Aufgrund des dichten Rauchs rückten rund 20 Teams der Feuerwehr aus, um die Flammen zu bekämpfen und das Gebiet abzusichern. Vorsorglich musste ein angrenzendes Wohnhaus evakuiert werden. Sanitäter des Rettungsdienstes 118 (Azienda Zero) waren vor Ort, um die Bewohner während der Räumung zu betreuen. Glücklicherweise musste nach aktuellen Angaben keine der betroffenen Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Verwirrung um angeblichen Leichenfund
Während der Löscharbeiten sorgte ein Gerücht für zusätzliche Aufregung: Zunächst hieß es, in einem benachbarten Bauernhaus sei die Leiche einer Frau entdeckt worden. Diese Meldung wurde jedoch vom Rettungsdienst kurz darauf dementiert. Die Verwirrung entstand offenbar, weil tatsächlich vor einigen Tagen eine stark verweste Leiche in derselben Gegend gefunden worden war. Dieser ältere Fund steht jedoch in keinem Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall.
Das betroffene Areal wurde abgesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache in der Via Ceres laufen. Bereits am Vorabend hatte ein weiteres Feuer ein Gebäude in der Via Crea im nahen Grugliasco zerstört.




















