Naro – Eine Welle des Entsetzens und der Wut geht durch die sizilianische Gemeinde Naro in der Provinz Agrigent. Mitten auf der Straße hat ein 27-jähriger Mann einen streunenden Hund geschlachtet, mutmaßlich um ihn anschließend zu verzehren. Augenzeugen, die die grausame Tat mitansehen mussten, alarmierten umgehend die Carabinieri. Die Beamten konnten den polizeibekannten Mann aus Mali festnehmen und brachten ihn in das Abschiebezentrum (CPR) von Caltanissetta. Gegen ihn wird nun wegen Tötung von Tieren ermittelt.
Täter war bereits polizeibekannt
Wie sich herausstellte, war es nicht die erste Gewalttat des Mannes gegen wehrlose Tiere. Tierschützer berichteten, dass derselbe Mann nur sieben Tage zuvor einen anderen Streuner mit kochendem Öl verbrüht habe. Auch damals sei er festgenommen worden, nachdem er die einschreitenden Carabinieri attackiert hatte, wurde aber von der Justiz umgehend wieder auf freien Fuß gesetzt. Tierschützer und Anwohner zeigen sich fassungslos, dass der Täter kurz darauf erneut zuschlagen konnte. Die Forderung nach einer sofortigen Abschiebung wird lauter.
Bügermeister fordert Konsequenzen
Auch die Gemeindeverwaltung von Naro zeigte sich schockiert. Bürgermeister Milco Dalacchi erklärte, man habe alles im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten getan und verfolge den Fall mit höchster Aufmerksamkeit. Man vertraue auf die Justiz und dränge auf alle notwendigen Maßnahmen, einschließlich des Ausweisungsverfahrens. Die Behörden waren bereits im Vorfeld über den Mann informiert und die Sozialdienste hatten ihm Hilfe in Form von Lebensmitteln angeboten, was dieser jedoch ablehnte. „Leider hat in dieser ganzen Angelegenheit ein kleines unschuldiges Wesen den Preis bezahlt“, so der Bürgermeister. Bei dem Opfer handelte es sich um einen zutraulichen Streuner, der in der Nachbarschaft der Via Dante bekannt und beliebt war.




















