Falscher Polizist prellt Seniorin um 7.000 Euro
Licata – Mit einer dreisten Betrugsmasche hat ein 50-jähriger Mann aus Catania versucht, eine 67-jährige Frau um ihr Vermögen zu bringen. Die Carabinieri nahmen ihn auf frischer Tat fest. Der Mann ist den Behörden bereits bekannt und stand unter polizeilicher Meldepflicht.
Alles begann mit einem Anruf. Ein angeblicher Carabiniere meldete sich bei der Seniorin und behauptete, ihre Bankkarte sei geklont worden. Er überredete die Frau, einem Unbekannten, der kurz darauf an ihrer Tür klingelte, 7.000 Euro in bar auszuhändigen.
Täter wurde bei zweitem Versuch gewalttätig
Doch damit nicht genug: Kurz darauf folgte ein weiterer Anruf eines falschen Beamten. Dieses Mal sollte die Frau ihren gesamten Goldschmuck bereitlegen. Er sei angeblich für einen Abgleich mit der Beute aus einem Juwelierraub notwendig. Ein Komplize erschien an der Wohnungstür und versuchte, die Wertsachen mit Gewalt an sich zu reißen. Nur die lauten Schreie der betagten Mutter der Frau, die ebenfalls in der Wohnung lebt, schlugen den Täter in die Flucht. Die 67-Jährige musste anschließend ärztlich versorgt werden.
Nachdem die Frau den Vorfall bei den echten Carabinieri angezeigt hatte, überwachten die Beamten ihr Wohnhaus. Dort konnten sie den 50-jährigen Haupttäter abfangen, als dieser das Gebäude betrat. Er gab vor, „Fotoaufnahmen“ von dem bereitgelegten Schmuck machen zu müssen. Die Einsatzkräfte blockierten den Mann und verhinderten so die Vollendung der Tat. Er wurde in das Gefängnis von Agrigent gebracht und wartet nun auf die Entscheidung der Justiz.




















