Rom – Ein 42-jähriger deutscher Urlauber ist von der römischen Stadtpolizei gestoppt worden, nachdem er zur Abkühlung in einen historischen Brunnen in Rom gestiegen war. Der Mann sprang während der anhaltenden Hitzewelle in die Fontana delle Naiadi an der Piazza della Repubblica. Die Beamten holten ihn aus dem Wasser und verhängten nach Medienberichten ein Bußgeld von 450 Euro sowie ein Betretungsverbot für den Brunnen.
Was geschah an der Piazza della Repubblica?
Der Vorfall wurde am Montag bekannt. Bei hohen Temperaturen stieg der Deutsche in das Becken der Fontana delle Naiadi, eines der bekanntesten Wasserspiele der römischen Innenstadt. Passanten meldeten den Mann der Polizei. Eine Streife des I Gruppo Centro der Polizia Locale di Roma Capitale rückte an, forderte ihn zum Verlassen des Wassers auf und kontrollierte seine Papiere. Anschließend stellten die Beamten das Bußgeld aus und sprachen ein Betretungsverbot für den Brunnen aus.
Der Vorfall an der Fontana delle Naiadi
Ein deutscher Tourist badete in einem geschützten Denkmalbrunnen – die Stadtpolizei ahndete das mit Geldstrafe und Platzverbot.
Stand: 11. August 2026 · Angaben laut Polizia Locale di Roma Capitale und Medienberichten.
Warum ist das Baden in den Brunnen in Rom verboten?
Das Baden und Planschen in den historischen Brunnen ist in Rom durch das Regolamento di Polizia Urbana untersagt. Die Verordnung dient dem Schutz des künstlerischen und historischen Erbes der Stadt; Verstöße werden mit Geldbußen und einem Daspo urbano geahndet. In den heißen Sommermonaten kommt es dennoch regelmäßig vor, dass Touristen – und mitunter auch Einheimische – in eines der zahlreichen Wasserspiele steigen. Schon länger reguliert die Stadt den Umgang mit ihren Wahrzeichen strenger, etwa mit der Eintrittsgebühr am Trevi-Brunnen. Wer die Stadt besucht, findet die wichtigsten Anlaufstellen im Überblick unter Roms Sehenswürdigkeiten und Tickets.




















