ARIGNANO – Tragischer Zwischenfall im morgendlichen Berufsverkehr: Auf einer Straße in der Gemeinde Arignano in der Provinz Turin kam es gegen 8:00 Uhr zu einer folgenschweren Kollision. Ein 33-jähriger Mann, der auf dem Heimweg von der Arbeit war, verlor in einer Kurve offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sein Wagen mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammen, der auf der Strecke Montechiaro-Turin unterwegs war.
Busfahrer reagierte geistesgegenwärtig
An Bord des Busses befanden sich rund 50 Personen, überwiegend Schüler aus der Region Asti, die auf dem Weg zu ihren Schulen in Chieri und Turin waren. Dem schnellen Reaktionsvermögen des Busfahrers ist es wohl zu verdanken, dass die Katastrophe nicht noch größere Ausmaße annahm. Laut Ferdinando Scimone, dem Bürgermeister von Arignano, gelang es dem Fahrer, den Bus im letzten Moment nach rechts zu steuern und so einen vollkommenen Frontalzusammenstoß zu verhindern.
Dennoch war der Aufprall so heftig, dass der 33-jährige Autofahrer aus Mombello noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Sein Fahrzeug wurde bei dem Crash völlig zerstört.
20 Schüler leicht verletzt
Für die Insassen des Busses ging der Unfall glimpflich aus, auch wenn der Schock tief sitzt. Etwa 20 Jugendliche erlitten Prellungen und leichte Verletzungen, einer soll sich die Nase gebrochen haben. Sie wurden vom Rettungsdienst, der mit fünf Krankenwagen und einem Hubschrauber im Einsatz war, vor Ort versorgt oder vorsorglich zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Carabinieri haben die Straße für die Unfallaufnahme gesperrt und befragen Zeugen. Enrico Giachino, Präsident des betroffenen Busunternehmens, sprach den Angehörigen des Verstorbenen sein Beileid aus und betonte, dass es trotz der Tragödie noch schlimmer hätte kommen können.



















