Bozen – Am Mittwoch, den 22. September, findet im Merkantilmuseum Bozen ein kostenloser Vortrag zur Geschichte der Etsch statt. Kurt Werth beleuchtet dabei die Flussregulierung, die Trockenlegung der Möser und den Hochwasserschutz des Flusses. Die Veranstaltung ist Teil der aktuellen Ausstellung „Land unter – Die Überschwemmungen der Etsch in Südtirol und dem Trentino in Fotografien“.
Die Ausstellung, die noch bis zum 17. Oktober im Merkantilmuseum zu sehen ist, wurde vom Amt für Film und Medien, dem Südtiroler Landesarchiv und der Agentur für Bevölkerungsschutz des Landes Südtirol organisiert. Sie entstand in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen aus dem Trentino und Bozen und zeigt historische Fotografien der Etsch-Überschwemmungen.
Kurt Werth, der Referent des Abends, hat sich eingehend mit der Etsch und den Menschen, die in Flussnähe leben und arbeiten, befasst. Sein Vortrag basiert auf seinem 2014 erschienenen Buch mit dem Titel „Geschichte der Etsch: zwischen Meran und San Michele Flussregulierung, Trockenlegung der Möser, Hochwasserschutz“. Er wird die Entwicklung und die Herausforderungen im Umgang mit dem Fluss detailliert darlegen.
Welche Inhalte behandelt der Vortrag zur Etsch-Geschichte?
Martin Sagmeister vom Amt für Film und Medien wird den Abend mit einleitenden Worten eröffnen. Im Anschluss an Werths Präsentation haben die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die diskutierten Themen zu vertiefen. Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten und ist für alle Interessierten kostenfrei zugänglich.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Merkantilmuseum, das sich in der Silbergasse 6/Lauben 39 in Bozen befindet. Das Land Südtirol lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, an diesem informativen Abend teilzunehmen und mehr über die prägende Geschichte der Etsch zu erfahren.




















