Rom – Das Dipartimento della Protezione Civile hat für Samstag, den 16. Mai 2026, eine landesweite Wetterwarnung der Stufe Gelb ausgerufen. Neun italienische Regionen sind von einem späten Wintereinbruch mit Gewittern, starken Niederschlägen und Sturmböen betroffen. Die Schlechtwetterfront zieht schnell in Richtung Osten und bringt dem Zentrum sowie dem Süden Italiens intensiven Regen.
Welche Regionen betrifft die aktuelle Wetterwarnung?
Das Dipartimento della Protezione Civile meldet Alarmstufe Gelb für Umbrien, Kampanien sowie für Teile von Piemont, Emilia-Romagna, Latium, Abruzzen, Molise, Basilikata und Kalabrien. Besonders an der tyrrhenischen Küste und im Appennin warnt der italienische Zivilschutz vor starken nordwestlichen Sturmböen und gefährlichen Sturmfluten an ungeschützten Küstenabschnitten. In der Emilia-Romagna, in Kampanien, in der Basilikata und in Kalabrien kommt es laut Angaben der Behörden zudem zu starken Gewittern und lokalen Hagelschauern.
Gleichzeitig melden die Dolomiten einen ungewöhnlichen Schneefall für Mitte Mai. Drohnenaufnahmen zeigen eine winterliche Landschaft am Sellajoch und am Pordoijoch. Die intensivsten Wetterphänomene konzentrieren sich zunächst auf den Nordosten und das Zentrum Italiens, bevor das Tiefdruckgebiet im Laufe des Tages nach Süden abzieht.
Wetterbesserung ab Sonntag in Sicht
Für Sonntag, den 17. Mai 2026, kündigt sich ein rascher Wetterwechsel an. Der Himmel über der gesamten italienischen Halbinsel klart wieder auf, auch wenn die Temperaturen in der Früh recht kühl bleiben. In Bozen und Aosta fallen die Werte im Morgengrauen auf rund zwei Grad Celsius, während Perugia und Arezzo fünf bis sechs Grad Celsius verzeichnen.
Die darauffolgende Woche startet laut den offiziellen Prognosen landesweit wieder mit viel Sonnenschein. Ein stabiles Hochdruckgebiet verdrängt das Schlechtwetter und sorgt in ganz Italien für deutlich ruhigere Wetterbedingungen.



















